"Bleiben wir für die Basilika in Bewegung"

Zum dritten Mal hat der "Verein zur Erhaltung der Basilika Maria Taferl" zur Donauwallfahrt geladen. Zahlreiche Wallfahrer fuhren bereits mit der MS Austria der Firma Brandtner von Melk nach Marbach. Hunderte Personen nahmen in der Mittagszeit den Aufstieg zur Basilika Maria Taferl in Angriff. Die anschließende Festmesse in der Basilika leitete Generalvikar Prälat Leopold Schagerl. Gleich zu Beginn des Gottesdienstes dankte Schagerl den Anwesenden "für das Zeugnis des Glaubens und die Unterstützung der Basilika". Zum Gottesdienst konnte er auch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Nationalratsabgeordnete Herta Mikesch, LAbg. Karl Moser, Bezirkshauptfrau von Melk, Elfriede Mayrhofer, Bürgermeister Herbert Gruber, den NÖ-Militärkommandant Generalmajor Johann Culik, ORF-Landesdirektor Norbert Gollinger, Raiffeisen-Generalanwalt Christian Konrad und Raiffeisen-Generaldirektor Erwin Hameseder begrüßen.

"Die Wallfahrt signalisiert einen Aufbruch und ein Ziel", sagte Erwin Hameseder nach der Festmesse vor der Basilika in seiner Ansprache zu den Wallfahrern. Er konnte diesmal auch eine "starke Wallfahrergruppe von Raiffeisen Wien" mit Generalanwalt Christian Konrad begrüßen. In seinem Rechenschaftsbericht über die Renovierungsetappen gab Hameseder, Vorsitzender des vereins zur Erhaltung der Basilika Maria Taferl" bekannt, dass die Restaurierungsarbeiten am Hochaltar und an der Kuppel im Inneren der Kirche abgeschlossen seien. Die Restaurierung der Kanzel sowie der Schatzkammer seien "bis Dezember abgeschlossen", könne er versichern. Weiters wird ab April 2008 eine Sonderausstellung "Votivgaben des Kaiserhauses in den neuen Räumen der Schatzkammer zu sehen sein. "Bleiben wir für unsere Basilika in Bewegung", rief er abschließend die anwesenden Wallfahrer auf.

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, gemeinsam mit Diözesanbischof DDr. Klaus Küng Vorsitzender des Kuratriums, rief die anwesenden Pilger auf, beizutragen, damit das Ziel, der Abschluss der Renovierungsarbeiten an der Basilika bis zum Jubiläumsjahr 2010, erreicht werde.
"Wir sollten aber auch über die Äußerlichkeiten hinaus den kommenden", sagte Pröll und "den heutigen sowie den künftigen Generationen" mit Maria Taferl eine Chance bieten, "Einkehr und Ruhe in unserer hektischen Zeit" zu finden. Es sei ein Ort, an dem man sich darauf besinnen kann, worum es im Leben des Menschen letztlich geht". Maria Taferl biete jedem die Chance, auch "seine innere Einstellung zu renovieren", sagte Pröll.

Die Basilika soll zu ihrem 350-Jahr-Jubiläum im Jahr 2010 wieder in vollem Glanz erstrahlen. Für die Sanierung der stark renovierungsbedürftigen Basilika werden insgesamt 3 Mio. Euro benötigt. Die Diözese, das Land Niederösterreich sowie zahlreiche Personen des Kultur- und Wirtschaftslebens unterstützen das Vorhaben. Bisher konnten u. a. der Hochaltar, die Kuppel und die Querschiffe renoviert sowie eine Lichterkapelle neu errichtet werden.