Bischof Küng ruft die Mitglieder des Pastoralrates zu gemeinsamer Arbeit auf

Der Pastoralrat der Diözese St. Pölten hat sich am 28. April zu seiner ersten Sitzung mit Diözesanbischof DDr. Klaus Küng getroffen. Die Mitglieder dieses Gremiums, das nach dem Rücktritt von Bischof Dr. Kurt Krenn zu bestehen aufgehört hat, sind vom neuen Diözesanbischof bis zum Ende der laufenden Funktionsperiode übernommen und bestätigt worden. Aufgabe des Pastoralrates, der aus Priestern, Vertretern der Orden und Laien besteht, ist es, unter dem Vorsitz des Bischofs das seelsorgliche Wirken in der Diözese zu untersuchen, zu beraten und daraus praktische Folgerungen abzuleiten. Vor dem versammelten Pastoralrat betonte der Bischof, dass dieser eine wichtige Aufgabe der Kommunikation zwischen Dekanaten, Gemeinschaften, Arbeitsgruppen und der Diözesanleitung, aber auch zwischen den Gemeinschaften selbst sei. Er erwarte, dass von ihm Impulse ausgehen, was in der Seelsorge wichtig und notwendig sei und was geändert werden soll. Alles, was erarbeitet werde, müsse auch "geerdet", also auf die Praxis bezogen sein, sagte Bischof Küng. Der Pastoralrat muss auch eine Hilfe sein, jene pastoralen Ziele, die als wichtig erkannt wurden, umzusetzen. Er verbinde diese Anliegen mit der Hoffnung, dass alle gemeinsam zu dieser Arbeit aufbrechen, sagte der Bischof.


Weltjugendtag


Auf der Tagesordnung dieser ersten Sitzung standen auch Informationen und Überlegungen zum kommenden 20. Weltjugendtag vom11. bis 21. August in Köln. An diesem Treffen werden auch Gruppen von Jugendlichen aus der Diözese St. Pölten teilnehmen. Dieser Weltjugendtag, so Robert Schmalzbauer von der Österreichischen Bischofskonferenz, sei für Jugendliche "ein spirituelles Abenteuer, ein Event mit christozentrischem Charakter und ein Pilgerweg des Glaubens". Neben 800.000 Jugendlichen aus aller Welt wird auch Papst Benedikt XVI. bei diesem Jugendtreffen in Köln erwartet.
Der Bischof rief die Anwesenden und besonders die Jugendlichen auf, diesen Weltjugendtag mit zu tragen und beim Treffen in Köln Weltkirche zu erleben. In den kommenden Wochen soll in Pfarren, in Schulen und bei Jugendgruppen für dieses Großereignis im August noch geworben werden.


Jahr der Eucharistie


In einem weiteren Kurzreferat informierte P. Dr. Pius Maurer über das im vergangenen Oktober von Papst Johannes Paul II. ausgerufene Jahr der Eucharistie. Er regte an, sich in diesem Jahr besonders mit den wesentlichen Elementen der Eucharistie zu befassen und alles zu tun, dieses Geheimnis näher kennen und verstehen zu lernen. Dafür sei gerade die Mitfeier und das Verstehen der Sonntagsmesse von großer Bedeutung, sagte P. Pius. Man könne aber nur dann den Menschen die Liebe zur und das Wissen über die Eucharistie vermitteln, wenn man sie selbst in ihrer Tiefe kennen und schätzen gelernt habe, sagte er.