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Bischof Küng leitet Begräbnis von Kpl. August Paterno

"Sein Tod ist für uns eine Herausforderung, ein Schmerz, Grund zur Dankbarkeit, eine Botschaft und auch Anlass für eine innige Bitte an Gott". Mit diesen Worten nahm Bischof Dr. Klaus Küng Abschied von August Paterno, der am 18. Juli in Pulkau beigesetzt wurde.
Die Predigt im WortlautZur Kernbotschaft seines Lebens gehöre auch eine Stelle aus dem Johannesevangelium, wies der Bischof hin: "Gott hat seinen Sohn in die Welt gesandt. Und er ist gekommen, nicht zu richten, sondern zu retten". Um das den Menschen zu sagen, sei Paterno Priester geworden und habe sich mit Vorliebe jenen zugewandt, die nicht besonders nahe bei der Kirche waren, charakterisierte Bischof Küng die pastorale Arbeit des Vorarlberger Priesters.

Der Bischof erinnerte an die Radiosendung "Einfach zum Nachdenken" und die Fernsehserie "Fragen des Christen", durch die die "einfachen und doch tiefsinnigen Gedanken" Paternos "in die Wohnstuben und die Herzen vieler Österreicher" gelangten. Was er sagte, sei lebensnah gewesen und habe doch die Fragen und Sehnsüchte der Menschen berührt, verwies Bischof Küng. Paterno war stets den Menschen zugewandt, was ihm einerseits Kritik einbrachte, aber auch Türen öffnete und er habe vielen helfen können, zu denen gewöhnlich kein Priester Zugang finde.

Paterno habe aber auch "ein feines Sensorium für die Nöte der Menschen", vor allem in Palästina und im Osten gehabt und stets versucht, das friedliche Miteinander unterschiedlicher Völker und Nationen zu fördern. So sei auch sein Projekt, das "Europahaus Pulkau" entstanden. Dass der gerade fertig gestellte Dachbodenausbau beim Begräbnis gesegnet werden kann, sei "wie ein Vermächtnis, das er uns hinterlässt, und ein erfüllter Wunschtraum, der ihm noch gegönnt war", aber auch ein Zeichen der Liebe und Dankbarkeit seiner Freunde im Pulkauer Kreis, die die Ausführung des Projektes möglich gemacht haben, wies Bischof Küng in der Predigt hin.

Die Predigt im Wortlaut