"Begegnungstage" im Dekanat Geras gestartet

Mit Familiengottesdiensten in den Pfarren Geras, Langau, Niklasberg, Sallapulka und Trabenreith wurden die Begegnungstage im Dekanat Geras gestartet. Eine Woche lang werden in den Pfarren des Dekanates über 30 Aktionen und Veranstaltungen, von Vorträgen und Diskussionen bis zu Meditationen und ungezwungenen Gesprächen gemeinsam von den Pfarren und den pastoralen Einrichtungen, Pastoralamt, Katholisches Bildungswerk und Katholische Aktion durchgeführt. Höhepunkte dieser Woche sind die Abschlussmesse am Samstag, dem 21. Oktober um 18.30 Uhr in der Stiftskirche Geras mit Bischof DDr. Klaus Küng und Abt Mag. Martin Felhofer, ein Jugendtag am 22. Oktober im Stift Geras sowie ein literarisch-musikalischer Ausklang am 22. Oktober um 17 Uhr in "Gerhard’s Wiatzhaus" in Japons.

Eröffnungs-Kindermesse in Langau
In der Pfarre Langau feierte am Sonntag, dem 15. Oktober der Direktor des Pastoralamtes, Msgr. Wilfried Kreuth mit Dechant Andreas Brandtner eine Kinder- und Jugendmesse, die von der Kath. Jungschar organisiert und vorbereitet wurde. Konzelebriert hat auch der Neupriester Milan Kasperek aus Kosice.
Pastoralamtsdirektor Kreuth wies auf die Begegnungstage hin, die eine Premiere in der Diözese darstellen. Sie seien ein Versuch, auf verschiedenen Ebenen einander zu begegnen. Dazu sei nicht nur die eigene Bereitschaft nötig, sondern auch Gottes Hilfe. In seiner Predigt unterstrich er, dass Begegnung im Leben lebensnotwendig sei, was Christen auch durch ihre Gemeinschaft der Kirche und in der Pfarrgemeinde vermitteln.

Fröhlich: Begegnungstage sollen Neues anregen
In Geras hielt der Präsident der katholischen Aktion, Roman Fröhlich, am Ende des Gottesdienstes, die Eröffnungsrede für die Begegnungstage. Neben den Problemen, mit denen die Region zu kämpfen habe, gebe es auch "hoffnungsvolle Zeichen", sagte er. Er verwies auf gemeinsame grenzüberschreitende Projekte, auf den Einfallsreichtum und das Engagement im Vereinsleben und die kulturellen Veranstaltungen. Auch das kirchliche Leben zeige "eine bunte Palette eines gläubigen Miteinander". Die Begegnungstage mögen manches davon unterstreichen, aber auch Probleme aufgreifen, Glauben vertiefen, Neues anregen und "vor allem Mut machen". Er hoffe, dass dabei auch Glaube und Kirche intensiver als sonst in das Bewusstsein der Bewohner dringe, sagte Fröhlich. Vor allem auch bei jenen, die gegenüber der Kirche auf Distanz gegangen seien und nur mehr wenig Berührungspunkte im Heilsangebot der Kirche finden.

"Pendlerfrühstück" am Montag Morgen
Bereits um 4.22 fahren die ersten Pendlerzüge von Göpfritz Irnfritz und Hötzelsdorf nach Wien. Für alle Pendlerinnen und Pendler aus der Region des Dekanates Geras - etwa 400 haben Mitarbeiter an den Begegnungstagen Frühstückssackerl mit einem "Guten-Morgen" - Gruß der Kirche verteilt. Am Bahnsteig von Göpfritz hängt ein Transparent mit dem Logo der Kath. Arbeitnehmerbewegung und der Aufschrift "Wir stellen den Menschen in die Mitte". Die meisten Pendler fahren nach Wien zur Arbeit, am Morgen und am Abend jeweils eineinhalb Stunden lang. Sie sind froh, überhaupt einen Arbeitsplatz zu haben, denn in der eigenen Region sind Arbeitsplätze rar geworden.
Im Sackerl befinden sich zwei Semmeln, Wurst, Käse, ein Apfel, ein Saftpackerl und eine Einladung sowie Informationen über die Begegnungstage in den Pfarren des Dekanates. Im Sackerl finden die Leute noch einen kleinen Hinweis auf diese Aktion: "Mit diesem Pendlerfrühstück wollen wir Ihnen ein wenig Aufmerksamkeit schenken, Ihnen alles Gute für diesen Tag und Gottes Segen wünschen".

Wenn Sie mehr über die Begegnungstage wissen möchten ...