Bauern, Konsumenten und Handel an einem Tisch

Zusammenarbeit und gegenseitiges Vertrauen von Bauern, Handel und Konsumenten sei für die Zukunft aller unbedingt nötig. Das sagten Vertreter dieser Gruppen bei einem Gespräch mit der Kath. Arbeitnehmerbewegung der Diözese St. Pölten in einem Gespräch über gemeinsame künftige Vorhaben. Die Katholische Arbeitnehmerbewegung der Diözese hat sich in den vergangenen drei Jahren bemüht, Vertreter der Bauern, des Handel und der Konsumenten an einen Tisch zu bringen, um vorhandene Vorurteile zwischen Produzenten, Handel und Konsumenten im offenen Gespräch abzubauen. Diese Podiumsdiskussionen haben in Hafnerbach bei St. Pölten, in Horn, Neulengbach und Amstetten stattgefunden.

Für die weitere Zusammenarbeit war man sich einig, solche Veranstaltungen weiterhin durchzuführen. Zum besseren Verstehen heutiger Produktionsabläufe könnten auch Besichtigungen von bäuerlichen und fleischverarbeitenden Betrieben initiiert und durchgeführt werden, haben doch viele Menschen eine völlig überholte Vorstellung von heutigen Produktionsabläufen.

Einig war man sich auch darüber, dass das Einkaufsverhalten der Konsumenten nicht unwesentlich darüber entscheidet, ob die Lebensmittelversorgung durch die heimische Landwirtschaft weiterhin garantiert werden kann. Durch den Preisverfall sehen sich viele Bauern zur Aufgabe ihres Betriebes oder zur Massentierhaltung gezwungen. Dem Auftrag zum sorgsamen Umgang mit der Schöpfung Gottes sollte sich aber auch die Politik verpflichtet fühlen, unterstrichen die Vertreter der Kath. Arbeitnehmerbewegung.