Auszeichnung für verdiente Religionslehrer

Drei Religionslehrer erhielten kürzlich den Titel Schulrat verliehen. Zahlreichen weiteren Religionslehrerinnen und -lehrern wurde für ihre langjährige Tätigkeit im Schuldienst Dank und Anerkennung ausgesprochen. Die Feier fand im Sommerrefektorium des Bistumsgebäudes statt. Der Direktor des Diözesanschulamtes, HR Prof. Konrad Panstingl wies auf die Herausforderungen hin, denen die Religionslehrer heute ausgesetzt seien. "Der Dienst der Verkündigung in der Schule ist nicht leichter geworden", sagte er. Er finde unter zunehmend schwieriger werdenden Bedingungen statt. Die Religionslehrer werden täglich neu gefordert. Sie müssen dabei stets den Mut aufbringen, die Inhalte des Glaubens zu benennen, sagte Panstingl. Er meinte auch, dass die Religionslehrer viel zur Entwicklung einer Schulkultur beitragen. Sie seien nicht nur Lehrer, sondern auch ein Beispiel gelebten Glaubens und stünden "mit beiden Beinen als überzeugte und überzeugende Christen im täglichen Leben".
"Jahr für Jahr wächst mein Verständnis, wie wichtig und auch mühsam die Arbeit des Religionslehrers ist", sagte Bischof DDr. Klaus Küng und sprach den Religionslehrerinnen und Lehrern den "aufrichtigen Dank" für ihren Einsatz und ihr Engagement aus. Heute sei es schwierig geworden, den richtigen Zugang zu Kindern und Jugendlichen zu finden. Die Religionslehrer säen den Samen des Glaubens aus, doch sei es weiterhin ein Geheimnis, wann die Frucht des Glaubens in den jungen Menschen auch aufgehe, sagte der Bischof.


Die Überreichung der Urkunden zur Ernennung zum Schulrat an Romana Gabler aus Böheimkirchen, Anneliese Roßmanith aus Herzogenburg und Pfarrer Karl Permoser aus St. Pölten-Wagram nahm der Bezirkschulinspektor von St. Pölten-Land, Othmar Weißenlehner vor. Fachinspektor SR Margarete Stricker lobte den Einsatz und die Verdienste der neuen Schulräte, die in ihrem Unterricht nicht nur dem Grundauftrag der Kirche gerecht geworden sind, sondern auch den Bedürfnissen der Schüler. Sie haben sich stets bemüht, dass dem Religionsunterricht im schulischen wie im öffentlichen Leben der gebührende Stellenwert zuerkannt wurde.