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Auf den Spuren der Mystikerinnen

Auf die Spuren bedeutender Mystikerinnen haben sich 36 Frauen und Männer unter der Reiseleitung der Vorsitzenden der Kath. Frauebewegung Heli Renner und Diözesansekretärin Elfie Haindl begeben und den Osten Deutschlands mit dem Kloster Helfta sowie die durch Fachwerke bekannte Stadt Quedlingburg zu besuchen. "Deutschland ist tausend Jahre alt und Quedlingburg sein Sagenbuch" heißt es in einem Artikel über diese Stadt mit ihren 1600 Fachwerkhäusern in Sachsen-Anhalt. Unterwegs auf den Spuren der Mysterikerinnen wurde im Kloster Helfta Halt gemacht, das im 13. Jahrhundert als "Krone der deutschen Frauenklöster", bekannt war und durch die wissenschaftliche Bildung der Ordensfrauen und deren Christusmystik berühmt geworden ist. Drei Frauen des Klosters haben den Ruf von Helfta begründet: Mechthild von Magdeburg, Mechthild von Hackeborn, Gertrud (Die Große) von Helfta.

Auf der Reise in einer Region Europas, die den meisten in der Gruppe bisher fremd war, konnten wir noch vorhandene Vorurteile abbauen, den eigenen Horizont erweitern und sich auf Neues einlassen. Das war auch Ziel dieser Reise. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlebten die Spannung zwischen Aufbruch, vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht, sowie den neuen Fragen nach christlichen Wurzeln, die aus der Zeit des Atheismus noch übrig geblieben sind.

Das Kloster Helfta wird seit 1999, nach 450 Jahren, wiederaufgebaut. Es gibt Zeugnis von der Sehnsucht der Menschen nach Begegnung und christlichen Werten. Das "Lebendige Labyrinth" im Klostergarten gibt Menschen Raum, zu verweilen, die Schöpfung zu genießen und mit anderen ins Gespräch zu kommen. Es ist auf Initiative unserer Schwesternorganisation, der katholischen Frauengemeinschaft Deutschland entstanden.
(E. Haindl)