Auf den Spuren der Heiligen

"Wir haben uns auf die Spuren von Menschen begeben, die ihre Berufung erkannt und gelebt haben", berichtet Bischofsvikar Msgr. Wilfried Kreuth, geistlicher Leiter der heurigen Diözesanwallfahrt nach Frankreich. Von Rouen, der Stadt in der Normandie, wo einst die Hl. Jungfrau von Orleans am Scheiterhaufen verbrannt wurde, über die Heimatstadt der kleinen Hl. Theresia von Lisieux, die Klosteranlage Mont Saint Michel und über Tours bis nach Nevers, wo der Leichnam der Hl. Bernadette aufgebart ist - die 94 Teilnehmer der Pilgerreise absolvierten ein dichtes Programm.


Die gewaltigen Kathedralen von Bourges, Orleans, Chartres und natürlich auch Notre Dame in Paris hinterließen einen bleibenden Eindruck. In Lisieux, auf Mt. Saint Michel, in Tours und Nevers wurde gemeinsam Gottesdienst gefeiert. Aber auch andere Erlebnisse waren berührend: An der Küste der Normandie, wo vor 50 Jahren die Truppen der Alliierten an Land gegangen waren, besuchte die St. Pöltner Gruppe zwei Kriegsgräberstätten, wo eine der Teilnehmerinnen das Grab eines Cousins entdeckte, der 1945 gefallen war.