Nikolaus
 
 

"Arbeitseinsatz" für Straßenkinder

Im Rahmen der "Moldawienhilfe", einer Aktion der Congregatio Jesu St. Pölten für ein Straßenkinderprojekt, haben zwei Schüler der 6. Klasse des Gymnasiums der "Englischen Fräulein", Florian Schmidl und Maximilian Funnel, im Pastoralamt der Diözese St. Pölten einen Tag mitgearbeitet. "Es war super", war ihre erste spontane Reaktion. "Es war interessant für uns", erzählt Florian nach dem Arbeitstag im Pastoralamt und Maximilian ergänzt: "Denn wir waren auch neugierig, was sich dahinter verbirgt". Nun wissen sie es, denn der Leiter des Behelfsdienstes, Franz Klammer, hat ihnen auch das Haus sowie einzelne Abteilungen und Einrichtungen der Diözese gezeigt und erklärt. Die Idee mit dem Arbeitseinsatz finden Florian und Maximilian einfach "super". War der Tag doch auch eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag. Und sie haben dabei auch das Projekt für Straßenkinder in Moldawien unterstützt. Der Aktion bescheinigen sie einen nachhaltigen Sinn: "Wir erkennen durch dieses Projekt, dass wir für andere Verantwortung haben und auch für jene da sein müssen, deren Leben von unserer Hilfe abhängt".

Insgesamt haben sich 143 Schülerinnen und Schüler engagiert, die von 57 Betrieben in und um St. Pölten mit einer Möglichkeit, einen Tag mitzuarbeiten, unterstützt wurden. Das so erarbeitete Geld fließt zur Gänze der "Moldawienhilfe" zu.

Diese "Moldawienhilfe" ist ein Sozialprojekt der Schwestern der Congregatio Jesu (Englische Fräulein). Das soziale Zentrum wurde 2005 für Volksschulkinder eröffnet und befindet sich in Cupcini, einer kleinen Stadt im Norden des Landes, nahe der ukrainischen Grenze. Viele Kinder dieser Region leben als Straßenkinder, sie haben kaum zu essen und es fehlen die notwendigsten Schulsachen. Die Schwestern der Congregatio Jesu unterstützen seit Jahren diese Kinder.