Arbeit, Begleitung, Unterstützung - die Emmaus-CityFarm

Das neue Gemeinschaftshaus bietet die nötige Infrastruktur für die Arbeit mit sozial Benachteiligten. In der Emmaus-CityFarm werden 25 Frauen und Männer, die unter psychischen oder körperlichen Beeinträchtigungen leiden, oder aus anderen Gründen nicht am Arbeitsmarkt vermittelt werden konnten, von sechs MitarbeiterInnen, vier Zivildienern sowie ehrenamtlichen HelferInnen und PraktikantInnenen betreut. Vielfältige Arbeitsmöglichkeiten (biologischer Gartenbau, Gartenpflege-Dienstleistungen, Gemeinschaftsdienste), Begleitung und Unterstützung sollen den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben ermöglichen.


Mit dem neuen Gemeinschaftshaus wurde um rund 1,5 Mill. Euro die nötige Infrastruktur gesichert. Die Finanzierung ermöglichten NÖGUS (0,45 Mill. €), 0,22 Mill. € aus der Behinderten-Milliarde des Bundes, 70.000,- € aus der Aktion "Licht ins Dunkel", 0,22 Mill. € aus Darlehen des Landes NÖ, sowie Spenden und zinsenlose Darlehen von UnterstützerInnen und FreundInnen der Emmaus-Gemeinschaft.


Kostengünstig wirkte sich die tatkräftige Unterstützung von NÖ Berufsschulen (Tischler aus Pöchlarn, Fliesenleger aus Lilienfeld, Maurer aus Langenlois, Installateure aus Zistersdorf, Spengler aus Mistelbach) und der HTL St. Pölten (Elektroinstallationen) bei den Bauarbeiten aus. Auch die Emmaus-Betriebe Tischlerei und Bautrupp halfen mit Maler- und Tischlerarbeiten beim Sparen.