Altenburger Sängerknaben waren in Rumänien

Eine neuntägige Konzertreise haben die Altenburger Sängerknaben nach Rumänien unternommen. "Diese Reise war ein Geben und Nehmen" resümierte der Altenburger Abt Christian Haidinge, der die Reise organisiert und begleitet hatte. "Wir besuchten Orte und Menschen, mit denen ich seit über 30 Jahren verbunden bin und denen die Sängerknaben mit ihren Liedern Freude und Licht bringen konnten. Nicht nur die kommunistische Zeit war für die Menschen in Rumänien schlimm, sondern auch jetzt nach dem Beitritt des Landes zur EU sind Caritas und Diakonie stark gefragt", erklärte der Abt den Sinn dieser Konzerttournee.

Musikalisch traten die jungen Sänger erstmals vor einer Ikonostase in der Grenzsstadt Oradea auf. Höhepunkte des Besuchsprogramms und der Konzerttätigkeit waren die Kulturhauptstadt Sibiu (Hermannstadt) in Siebenbürgen und ein Jugendgefängnis in Temeschwar im Banat.

Der evangelische Pfarrer Gerhard Wagner stellte in Alba Julia sein Hilfsprogramm vor und Pfarrer Georg Kobor ist erfinderischer Leiter der Caritas in Ciacova bei Temeschwar. Auch die begleitenden Erwachsenen konnten sich von der Arbeit vor Ort in Altersheimen, Kinderheimen für Behinderte und im Jugendgefängnis überzeugen.

Der Abschluss führte nach rund 2500 km im Autobus in die Erzabtei Pannonhalma in Ungarn, die Weltkulturerbe und ungarischer Partner im Klösterreich ist.

Nach den Sommerferien sind die Sängerknaben zum Lambertifest am 16. September wieder in der Stiftskirche Altenburg zu hören!