"Alle haben es im Sinn!"

"Emos, Hip Hopper, Kracher, alle haben es im Sinn" - nämlich die Sehnsucht nach Sicherheit in Beziehungen und einem geglückten Leben. Die Sinnsuche der Jugendlichen spricht die Fortsetzung der "Aufbruchskampagne" der Diözese St. Pölten an, die nun bereits in das dritte Jahr geht.

"Der Wunsch nach Nähe und Vertrauen, nach Rückhalt und Sicherheit, wie man sie nur in einer funktionierenden Familie findet, ist heute genau so aktuell, wie vor zwanzig, hundert oder tausend Jahren", betonte Diözesanbischof DDr. Klaus Küng zur Ausgangssituation. "Jugend, das ist aber gleichzeitig die Zeit der Suche nach sich selbst". In keinem anderen Abschnitt des Lebens legten die Beteiligten mehr Wert darauf, ihre Zugehörigkeit zu einer bestimmten Szene in ihren verschiedensten Ausprägungen in die Außenwelt zu tragen, so Küng. Dies äußere sich in einer eigenen Sprache, im Aussehen oder der Nutzung bestimmter, nur innerhalb der Subgruppe verwendeter Symbole.

Diözese kommuniziert bewusst mit Stilmitteln der Jugend

"Bei dieser Kampagne bedienen wir uns bewusst diverser Stilmittel der jeweiligen Szene", erklärte Küng. "Dadurch erreichen wir jeden Teil unserer Zielgruppe in einer adäquaten Ansprache." Die Diözese wolle damit auch ihr Bemühen zum Ausdruck bringen "auf Jugendliche ganz speziell einzugehen." Wie Küng meinte, sei es ein "Gebot der Nächstenliebe", den Jugendlichen zuzuhören und ihre Sehnsüchte ernst zu nehmen. "Trotz aller Unterschiede haben die meisten doch dasselbe im Sinn: die Suche nach mehr Tiefe in intakten Beziehungen, seien es Cliquen, echte Freundschaften oder Lebenspartnerschaften", so Küng. Die Sehnsucht der Jugend nach Werten und stabilen Beziehungen würden auch alle gängigen Ergebnisse der Jugendforschung bestätigen.
Mit der aktuellen Kampagne möchte die Diözese St. Pölten Jugendliche dazu führen, den Glauben neu zu erkennen. Letztlich gehe es um die "Entdeckung Gottes", wie Küng erklärte. Sich auf diese Begegnung einzulassen, sei "viel radikaler als das Cool-Sein der Jugendlichen".

Der Weg zu den Jugendlichen geht bei diesem Kampagnendurchgang über Plakate und Anzeigen, "die starke Aufmerksamkeit erregen und garantiert nicht übersehen werden", sagte dazu der Projektleiter der "Aufbruchskampagne", Dr. Bernhard Augustin. Über 800 Großplakate im August sowie Anzeigen in den NÖN mit Lines wie "Emos haben es im Sinn..." oder "Hip Hopper haben es im Sinn…" führen auf die Website www.sinn-nach-mehr.at . "Mittels konkreter Themenauswahl, Veranstaltungstipps, Kontaktadressen, Diskussionsanregungen und Links führen wir zu jenem Thema, um das es eigentlich geht, nämlich Familie und Partnerschaft", erklärte Augustin. "Wir werden zudem auch bei Jugendevents im heurigen Sommer in Kooperation mit den Verantwortlichen eigene Auftritte veranstalten."

Schultes: Familie ist "Ort der Sinnstiftung und des Lebensglücks"

"Die Niederösterreichische Versicherung unterstützt die heurige Aufbruchskampagne sehr gerne, weil uns als Familienversicherung das aktuelle Thema Familie ganz besonders am Herzen liegt", betonte Dr. Hubert Schultes, Generaldirektor der Niederösterreichischen Versicherung AG, anlässlich der Pressekonferenz. Die Familie sei als wichtigste Grundeinheit der Gesellschaft "Ort der Sinnstiftung und des Lebensglücks" und habe ihren Stellenwert auch in der heutigen Zeit nicht verloren, so Schultes: "Gerade in unserer schnelllebigen, hektischen und oftmals orientierungslosen Gesellschaft suchen wir alle nach Geborgenheit, Vertrauen und Solidarität - und finden diese in der Familie."

Die Kampagne wird heuer von den Unternehmen Niederösterreichische Versicherung AG, Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien, epamedia, Gerin Druck und markant GmbH unterstützt. Konzipiert und gestaltet wurde sie von der Cayenne Werbeagentur GmbH.

www.sinn-nach-mehr.at