Adventlicher Pilgerweg durch das Stift

Auf einen adventlichen Pilgerweg führte P. Martin Rotheneder die Vereinigung Christlicher Unternehmer (VCU) Anfang Dezember durch das Stift Melk. Über 70 Mitglieder waren gekommen. "Advent ist ein Weg hin zur Geburt der Liebe", sagte P. Martin mit Hinweis auf das kommende Weihnachtsfest. In persönlichen Gedanken und auf vier Stationen fügte P. Martin die vorweihnachtliche Botschaft wie Mosaiksteinchen zusammen. Menschen lieben Dinge, weil sie oft Nutzen davon erwarten, sagte er. So lieben manche auch Gott, weil sie sich Hilfe von ihm erhoffen. Ganz anders aber sei die Liebe Gottes zu den Menschen, führte er dann auf dem Weg durch das Stift aus.
Die erste Station war im Abt Berthold Dietmayr-Saal, es folgte eine weitere in der Prälatur vor dem Bild Maria mit Kind in der Weinlaube von Lukas Cranach, die nächste Station war in der Benediktuskapelle, ehe der vorweihnachtliche Pilgerweg vor dem Dreikönigsaltar in der Stiftskirche beendet wurde.

Gottes Wahrheit ist seine Menschwerdung, selbstlos und ohne Eigennutz, sagte P. Martin. In jedem Kind das geboren wird, geschehe auch heute Gottes Menschwerdung auf neue. Damit sei seine Liebe auch glaubwürdig, eine Liebe die bis ins Letzte mit den Menschen mitgehe. Ob Hirten, ob Könige, wer demütig zur Krippe komme, den treffe diese ganze Liebe Gottes, wies er hin.
Mit dem Credo von Franz Schubert aus der Messe in Es-Dur und Stücke aus dem Messias von Georg Friedrich Händel unterstrich P. Martin seine Ausführungen.