7.700 Terminplaner für Jungkatholiken

In diesem Herbst bekommen tausende Jungkatholiken, die heuer ihren neunzehnten Geburtstag feiern, das erste Mal eine Zuschrift mit Informationen über den Kirchenbeitrag. Nächstes Jahr wird erstmals ihr persönlicher Kirchenbeitrag festgesetzt. Viele werden sich fragen: „Kirchenbeitrag – wozu denn?“ Aus diesem Grund hat die Finanzkammer der Diözese St. Pölten einen Terminplaner gestaltet, der auf der einen Seite ein praktischer Begleiter im Alltag der Jugendlichen sein soll, auf der anderen Seite aber auch die Wichtigkeit und die Verwendung des Kirchenbeitrags erklärt. 6.600 Stück werden direkt an die Jungkatholiken verschickt, 1.100 persönlich über die Pfarren verteilt.

„Ohne Steuern würde der Staat nicht funktionieren, ohne Kirchenbeitrag könnte die Kirche ihren Aufgaben nicht nachkommen“, schreibt Diözesanbischof DDr. Klaus Küng in einem Begleitwort. Es gebe weit mehr zu erhalten als Personal und Gebäude. „Kirche will mehr sein – und sie ist auch mehr“, betont der Bischof. Die Kirche sei „für alle da“, habe ein offenes Ohr für die Probleme der Menschen und könne auf vielfältige Art und Weise Hilfe anbieten. „Dafür brauchen wir nicht nur den Kirchenbeitrag, sondern auch die Menschen, die uns helfen und sich persönlich einbringen“, schreibt Küng.

Im Terminplaner sind Veranstaltungen eingetragen, die Jugendliche interessieren, von Kino- und Konzertveranstaltungen über Sportereignisse bis zu Jugendveranstaltungen der Kirche. An den kirchlichen Feiertagen finden sich Hinweise zur religiösen Bedeutung dieser Feste. Weiters enthält der Kalender kurze, klar und übersichtlich gestaltete Informationen zum Kirchenbeitrag und seine Verwendung. Schließlich bietet eine Zusammenstellung verschiedener Hilfs- und Serviceeinrichtungen einen Überblick über die Angebote der Diözese, die für Jugendliche relevant sind.