Nikolaus
 
 

"72 Stunden ohne Kompromiss": 300 Jugendliche im Einsatz

Die größte Jugendsozialaktion des Landes "72 Stunden ohne Kompromiss" war auch in der Diözese St. Pölten ein großer Erfolg. In 23 Projekten stellten sich 300 Jugendliche drei Tage lang in den Dienst der guten Sache. "Gott sei Dank geht es uns so gut, dass wir keiner Hilfe bedürfen, aber nicht alle haben es so gut. Und für diese setzt ihr euch ein. Ich hoffe, ihr könnt erleben, wie wertvoll es ist, anderen zu helfen. Ich wünsche euch Gottes Beistand - auch noch über die 72 Stunden hinaus" so Diözesanbischof Klaus Küng zu den 300 Jugendlichen, die sich an der Aktion der Kath. Jugend und der young caritas.at beteiligten.

Bischof Klaus Küng und Alt-Abt Burkhard Ellegast waren zur Startveranstaltung ins Stift Melk gekommen, um den Jugendlichen viel Kraft und Erfolg für ihre drei Einsatztage zu wünschen. Dann ging es für die 300 Jugendlichen auch schon los. Die Palette der Aktionen war breit: Von der Renovierung eines Seniorenzentrum in Kilb, über die Revitalisierung des Friedhofes in Kleinhain reichten die Aktivitäten bis hin zur Anfertigung einer Kräuterspirale im St. Pöltner Haus St. Elisabeth und der Erneuerung eines Spielplatzes in Eggenburg.

Die Motivation der Jugendlichen reichte oft weit über das geplante Ausmaß hinaus: Einige Mädchen aus Krems malten einem sehbehinderten St. Pöltner nicht nur die Wohnung neu aus, sie fertigten ihm auch im Vorraum gleich eine neue Holzdecke. Für das Haus der Frau wurde ein Benefiz-KungFu-Lehrgang veranstaltet, bei dem stolze 1.000 Euro "erkämpft" wurden.

Bei der Schlussveranstlaltung in der St. Pöltner Jugendkulturhalle "Freiraum" lobten Caritasdirektor Friedrich Schuhböck und KA-Präsident Roman Fröhlich in ihren Worten den bedingungslosen Einsatz der Jugendlichen. "Showmaster", KJ-Vorsitzender Armin Haiderer, stellte jedes Projekt noch einmal vor und zeichnete die Jugendlichen aus. Die "72 Stunden ohne Kompromiss" klangen dann mit fetzigen Rockklängen von "excuse me moses" aus.