350 Jahre Gnadenort am Molderberg

Am 15. August 1656, vor genau 350 Jahren, stellte der Horner Kürschnermeister Matthias Weinberger seine Marienstatue am "Molderberg" bei einer markanten Baumgruppe, den "drey Aichen" auf. Er wollte sich damit als von Gott Beschenkter zeigen. Damit begann auch die Wallfahrt nach "Dreieichen". Trotz seines anfänglichen Zögerns, in aller Öffentlichkeit eine schlichte "Waldandacht" zu errichten, ist aus diesem Zeichen im Laufe von hundert Jahren die heutige Kirche entstanden. Die Errichtung wurde vor allem durch den Altenburrger Abt Plazidus Much und den Grundherrn Graf Hoyos gefördert.

Zum diesem Jubiläum wurde der am Hochaltar befindlichen Ehrenplatz der Wallfahrtsstatue unter beratender Mitwirkung des Bundesdenkmalamtes und des Diözesanbauamtes restauriert. Die Gnadenstatue steht am 15. August im besonderen Mittelpunkt der Feierlichkeiten. Im Gedenken an die Errichtung dieser Wallfahrtsstätte wird sie am Dienstag durch die Horner Pfarrbevölkerung von der Altöttingerkapelle in Horn aus in Prozession über "das Gmoos" und über Mold wieder nach Maria Dreieichen getragen.
Dort wird sie um 15 Uhr von Diözesanbischof DDr. Klaus Küng feierlich in Empfang genommen und nach einer Prozession rund um die Kirche mit Hilfe der Arbeiter der ausführenden Horner Firmen am Hochaltar neu "inthronisieren".

Büchlein über Wallfahrtsfrömmigkeit
Ein Büchlein "Maria hat geholfen, Maria wird weiter helfen" über die äußeren zeichen der wallfahrtsfrömmigkeit und ihre religiöse Bedeutung hat Wallfahrtspfarrer P. Robert Bösner herausgegeben.
Das Büchlein sowie der Kirchenführer sind in der Kirche erhältlich.

Programm am 15. August:
Hl. Messen um 8, 9 und 10 Uhr (Hochamt).
Bei Schönwetter: ab 12.30 Uhr Prozession von Horn mit der Gnadenstatue nach Maria Dreieichen.
14.30 Uhr Rosenkranz in der Basilika
15 Uhr: Prozession mit der Statue um die Basilika, Segnung des Schreins am Hochaltar und Neu-Inthronisierung der Statue durch Bischof DDr. Klaus Küng.
16.30 Uhr: Autosegnung, anschließend Agape.