2.500 kamen zu MinistrantInnentag im Stift Melk

MessdienerInnen aus 140 Pfarren der Diözese St. Pölten feierten am Pfingstdienstag ein buntes Fest der Gemeinschaft in Stift Melk. Abt Georg Wilfinger zelebrierte den Gottesdienst beim Ministrantentag 2005, der heuer bereits zum siebenten Mal von der Katholischen Jungschar organisiert wurde. "Kinder sind nicht nur die Zukunft, sondern die Gegenwart der Kirche", so Organisationsleiter Ulrich Schilling von der Kath. Jungschar. Dies träfe gerade auf die MinistrantInnen zu, die Sonntag für Sonntag ihren Dienst versehen und damit ihre Glaubensüberzeugung zeigen. Abt Georg Wilfinger, der am Dienstag die Tore des Benediktinerstiftes für den "Minitag" öffnete, sah das Fest auch als kleines "Dankeschön" für den treuen Dienst der 2.500 Buben und Mädchen.


Ab 9.00 Uhr strömten die Gruppen aus allen Himmelsrichtungen der Diözese in den großen Innenhof des Stiftes, um dann gemeinsam zum Gottesdienst im Freien zu ziehen.


"Feiern, wie damals Jesus"


"Wir feiern heute ein bisschen so wie damals Jesus mit total vielen Menschen", bezog sich Ulrich Schilling auf die Schriftstelle mit der Speisung der 5.000. Teilen und Gemeinschaft standen auch im Mittelpunkt eines Predigt-Dialogs von Abt Georg Wilfinger und Ulrich Schilling. Bunt wie die "Minis" waren die Wollfäden, die beim Gottesdienst an die Buben und Mädchen verteilt wurden. Als Zeichen der Gemeinschaft brachten die TeilnehmerInnen die zusammengeknüpften Wollfäden bei der Gabenbereitung zum Altar.


klettern, basteln, Schlauchboot paddeln


Nach der Messfeier standen für die hungrigen Kinder 5.700 Wurst-, Schnitzel- und Käsesemmerl und Getränke bereit. Danach ging es zu den Workshops, wo die Minis in exotische Welten und Genüsse eintauchen, ihre Sportlichkeit unter Beweis stellen, tanzen, hüpfen und klettern konnten. Während sich die einen beim Bemalen von Steinen, Gipsbildern und Stirnbändern versuchten, übten andere das Essen mit Stäbchen, fädelten Perlen zu einem schmucken Armreif, oder trommelten heiße Rhythmen. Die Kleinsten vergnügten sich auf der Hüpfburg. Besonders Mutige paddelten unter Anleitung der Wasserrettung mit Schlauchbooten im Stiftsteich.


2.500 Luftballons stiegen bei der großen Abschlussshow in den Himmel. Den farbenprächtigen Anblick liesen sich auch die Ehrengäste nicht entgehen: Diözesanbischof Klaus Küng, der den jungen MessdienerInnen seinen Segen spendete, Pastoralamtsdirektor Wilfried Kreuth, KA-Präsident Roman Fröhlich und KA-Generalsekretär Axel Isenbarth sowie Jugendlandesrätin Johanna Mikl-Leitner.


100 freiwillige HelferInnen


Ulrich Schilling von der Kath. Jungschar zeigte sich zufrieden mit einem gelungenen "Fest der Kinder". - "Kinder sind es wert, dass man sich für sie einsetzt, sich vielleicht sogar einen ganzen Urlaubstag nimmt", freute sich der Organisationsleiter über den Einsatz der über 100 freiwilligen Helfer, die das Zustandekommen ermöglicht hatten.