„Zuhören“ - Festivalseelsorge

Alle Bilder: (c) FM4 Frequenzy Fotocrew 2019

St. Pölten 3.8.2022 (dsp/mb) Das Nova Rock ist vorbei, doch noch einige Openair folgen in diesem Sommer – auch im August das Shutdown in Zwentendorf am 6. August und das Frequency in St. Pölten vom 17. bis 20 August. Um mit den Menschen, die aus der ganzen Welt nach Niederösterreich strömen, ins Gespräch zu kommen und ihnen einfach zuzuhören, dafür sind die Festivalseelsorger immer wieder live dabei.

Warum ist Kirche auf Musikfestivals präsent? Um zuzuhören. Oftmals werden berufliche oder familiäre Schieflagen und Probleme bei den Gesprächen thematisiert. Viele belastet der Job, auch die Pandemie war beim Nova Rock zum Beginn des Sommers ein Thema. "Sie meinen, sie können das Festival gar nicht richtig genießen", auch hätten viele "niemanden, mit dem sie reden können. Sie fühlen sich unverstanden von ihrem Partner" - und professionelle Hilfe zu suchen, sei oftmals zu schambesetzt, so die Seelsorgenden.

Die Ehrenamtlichen Festivalseelsorger haben vor der Pandemie und bei den Festivals heuer sehr viele Gespräche geführt, aber keinen einzigen negativen Kommentar über die Kirche gehört. Und wenn die Festivalseelsorger gefragt werden haben schon viele gehört: „Weil wir an Gott glauben und glauben, dass er uns alle liebt."