ORF-"Friedenslicht aus Bethlehem" entzündet

Zwölfjährige Schülerin bringt das traditionelles Friedenssymbol nach Österreich

Die Weihnachtstradition "Friedenslicht aus Bethlehem" wird auch im Jahr 2022 weitergeführt. Die 12-jährige Oberösterreicherin Sarah Noska ist ins Heilige Land aufgebrochen, um in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem das Friedenslicht zu entzünden.

Vor Ort begleitet wird die Schülerin dabei von einer von Landeshauptmann Thomas Stelzer angeführten Abordnung, der Vertreter des Landes Oberösterreich, der Medien und auch der Religionsgemeinschaften angehören. 

Das Licht wird in der "Gala für Licht ins Dunkel" sowie bei der Eurovisionsshow "Adventsfest der 100.000 Lichter" (2. Dezember, 20.15 Uhr) präsent sein. Im Advent wird es dann weitergegeben und leuchtet am Heiligen Abend in ganz Europa, in den USA und auch in einigen Ländern Südamerikas.

Das "Friedenslichtkind" stammt diesmal aus der Mittelschule Altenberg, die vom ORF wegen des bereits 30-jährigen Engagements bei der Verteilung des Friedenslichtes und der Spendensammlung für "Licht ins Dunkel" zur Nominierung eingeladen wurde. Auf Sarah Noska sei die Wahl gefallen, weil sie sich neben der Verteilung des Lichtes auch um eine ukrainische Mitschülerin kümmere und sehr mitfühlend und immer hilfsbereit sei, begründete Schuldirektorin Sigrid Mayr die Wahl. Die 12-Jährige selbst nannte den Weihnachtsbrauch ein "einfaches Zeichen, das aber so vielen Menschen Freude bereitet und uns jedes Jahr daran erinnern soll, wie wichtig der Frieden für uns alle ist".