Olympia-Seelsorge in Peking nur online

Seelsorge über Internet und Telefon

Heiligenkreuz/Peking, 31.01.2022 (dsp/KAP/mb) Für Olympiakaplan Pater Johannes Paul Chavanne beginnen am 4. Februar die fünften Olympischen Spiele. Bereits zum zweiten Mal in Folge könne er "leider wieder nur Online-Seelsorge ausüben", und das von zu Hause aus. "Seelsorge lebt vom geteilten Leben, vom Kontakt und von Begegnungen", betonte der Zisterzienser aus Heiligenkreuz am Freitag anlässlich der Abreise der Athletinnen und Athleten. Das alles sei freilich durch die Pandemie auch heuer in Peking nicht möglich, zu rar sind die Akkreditierungen. In jedem Fall werde er für die österreichischen Teilnehmenden telefonisch und virtuell erreichbar sein.

P. Chavannes Motto lautet "ich bin da". Zu seinen fünften Paralympischen Spielen im März werde er wie gewohnt "Seelsorge vor Ort" anbieten können. Den österreichischen Athletinnen und Athleten seien seine Daten bekannt, sie können jederzeit schreiben oder telefonieren. Auch, wenn man sich nicht vorstellen dürfe, dass das Telefon heiß läuft, schon jetzt im Vorfeld werde der Kontakt zum Seelsorger gesucht. Außerdem bete er für die Athletinnen und Athleten. Man dürfe "die Kraft des Gebets nicht unterschätzen". In jedem Fall soll auch heuer ein Gottesdienst mit dem deutschen Team und seiner Seelsorge via Vi- deokonferenz gefeiert werden.

Für die Paralympischen Spiele, die vom 4. März bis 13. März ebenfalls in Peking stattfinden werden, gebe es genügend Akkreditierungen, sodass der Olympiakaplan vor Ort mit den Athletinnen und Athleten mitfiebern und mitfeiern kann. Dennoch, es sei "alles schwierig" und mit viel Aufwand verbunden. Denn in den olympischen Stätten gilt die 2G-plus Regel, auch wer gegen Corona geimpft ist, müsse einen negativen Corona-Test vorweisen.