Mehr als eine Wahl: Pfarrgemeinderäte konstituieren sich neu

Jede 5. Stimme wurde per Briefwahl abgegeben

St. Pölten, 21.3.2022 (dsp/mb) Österreichweit beteiligten sich rund 14 Prozent aller Katholikinnen und Katholiken an den Pfarrgemeinderatswahlen. Jede fünfte Stimme wurde dabei per Briefwahl abgegeben. 45 Prozent der gewählten Pfarrgemeinderäte sind neu in dieses Gremium erwählt worden. Mit einem tatsächlichen Endergebnis ist in rund zwei Wochen zu rechnen.

Zwar hat die Covid-Pandemie kirchliches Leben und damit die Vorbereitung massiv beeinflusst, dennoch ist es besonders erfreulich, dass sich Ehrenamtliche bereit erklärt haben, in den kommenden fünf Jahren die Zukunft ihrer Pfarre aktiv mitgestalten zu wollen. Viel Kreativität aus den Pfarren selbst und von der Diözese, sowie die Nutzung digitaler Medien machten es möglich, auch für die kommenden Jahre viele Menschen dafür zu begeistern, Zeit, Ideen und Talente für ihre Pfarren zu geben. 

Mehr als nur ein demokratischer Akt

Insgesamt geht es bei der PGR-Wahl um mehr als nur um Wahlbeteiligung. Die Wahl ist auch große Chance, neue Talente, Sichtweisen und Fähigkeiten zu finden. Unverändert wichtig bleibt es, junge Menschen anzusprechen und zu begeistern.

Rund ca. 4,3 Millionen Katholiken waren aufgerufen, bei den österreichweiten Pfarrgemeinderatswahlen ihre Vertreter in den rund 3.000 Pfarren des Landes zu wählen. Wie viele Kandidierende es für die rund 28.000 zu wählenden Sitze in den Pfarrgemeinderäten gibt, wird nicht zentral erfasst. Das Mindestalter der Pfarrgemeinderäte beträgt aber jedenfalls 16 Jahre. Bereits in den vergangenen Wochen und Monaten wurde mit der Kampagne "mittendrin" bundesweit für die Teilnahme mobil gemacht.