Gewinner der Postcard-Challenge nahmen Preise entgegen

Die Fachinspektoren konnten den Gewinner der Postcard-Challenge die Preise überreichen

St. Pölten, 19.5.2022 (dsp/mb) Die Postcard-Challenge ist ein Element der Religionsunterrichtskampagne „Ich glaube – Ja“. Schülerinnen und Schüler der 8. Schulstufe bekamen im Religionsunterricht am Ende des Schuljahres 20/21 eine Postkarte mit einem Sujet der Kampagne - z.B. mit der Frage „Ist da etwas nach dem Tod“. Diese Karten haben dann die Schülerinnen und Schüler -  so die Idee - in die nächste Klasse (5. Gymnasium / 1. BHS) mitgenommen. Der Religionslehrer der neuen Klasse konnte nun die Schülerinnen und Schüler fragen, warum sie sich gerade dieses Motiv gewählt haben und stellte die Möglichkeit vor, an der Postcard-Challenge „PCC“ teilzunehmen.

Die jeweils ersten Drei der Wettbewerbskategorien Clip, Snapshot und Solo werden prämiert. Die ersten erhalten ein Preisgeld von 100,-, die zweiten 70,-, die dritten 50,- €. Zudem ist für die Schülergruppe eine Spezialführung im Stift Göttweig vorgesehen, wo sie Plätze besuchen, wo sonst keiner hinkommt (Turm, Schatzkammer, Orgel, Dach). Zum Abschied bekommen die Schüler/innen eine Twitter-Bibel („Und Gott chillte“) und einen Schlüsselanhänger (mit Engerl).

Was ist die Postcard Challenge (PCC)

Die PCC ist ein Element unserer Religionsunterrichtskampagne „Ich glaube – Ja“. Schüler/innen der 8. Schulstufe bekamen im Religionsunterricht am Ende des Schuljahres 20/21 eine Postkarte mit einem Sujet der Kampagne (z.B. Frage „Ist da etwas nach dem Tod“). Diese Karten haben dann die Schüler/innen (so die Idee) in die nächste Klasse (5. Gymnasium / 1. BHS). Der Religionslehrer der neuen Klasse konnte nun die Schülerinnen und Schüler fragen, warum Sie sich gerade dieses Motiv gewählt haben und stellte die Möglichkeit vor, an der PCC teilzunehmen.

Die PCC gliedert sich in drei Bewerbe: Clip (kurze Videos), Snapshot (kreative Fotos) und Solo (Clips, wo nur einer spricht). Insgesamt haben sich ca. 100 Schüler/innen beteiligt und einen Beitrag eigesandt. Eine Jury (Theologen, Künstler, Graphiker) hat dann aus den drei Kategorien jeweils die drei besten ausgewählt, die nun zur Preisverleihung nach Göttweig eingeladen werden.

Die von den Schülerinnen und Schülern eingereichten Beiträge waren von einer sechsköpfigen Jury, darunter Film- und Foto-Fachleute, einzeln bewertet und in einem Beratungsgespräch gereiht worden. Die insgesamt über 40 eingereichten Werke hatten die Jurymitglieder sehr beeindruckt und oft war es schwergefallen, eine Entscheidung in der Reihenfolge zu treffen. Nach ausführlicher Diskussion hatte sich für die Siegerehrung in Stift Göttweig folgende Platzierung ergeben:

Kategorie „Solo“ (bewertet wurden freie Rede, Verständlichkeit, Erfassung und Durchdringung des Themas, klare Aussagen, reflexive Elemente):

1. Platz: Leonhard Waldmann, BG Waidhofen/Thaya, Klasse 5A („Gibt es heute noch Wunder?“)

2. Platz: Jana Surböck, BG Horn, Klasse 5BRG („Ist da etwas nach dem Tod?“, Technische Assistenz: Alina Winkler, Karla Strümpf)

3. Platz: Elea Demolsky, HLW Haag, Klasse 1BK („Ist da etwas nach dem Tod?“)

Kategorie „Snapshot“ (bewertet wurden Bezug zum Thema, Erfassung des Themas, Originalität der Motivwahl, Bildkomposition, Bildsprache und fotografischer Ausdruck):

1. Platz: Julian Szelegowitz, Lorenz Dorfmayr, Finn Thurner, Manuel Flankl - HLW Haag, 1CK („Ist da etwas nach dem Tod“)

2. Platz: Johanna Fragner, Lisa Kucera, Magdalena Fichtenbauer, Annika Oswald - 

BRG Krems Ringstraße, 5A („Ist da etwas nach dem Tod?“)

3. Platz: Valerie Kornmüller, Katharina Mayr, Chiara Tilzer, Sophie Schnabler - HLW Haag, 1BK („Darf ich auch mal zweifeln?“)

Kategorie „Clip“ (bewertet wurden Idee und Umsetzung, Ansprechen von Emotionen, Kameraführung, Szenenwechsel, Bildaufbau):

1. Platz: Simon Karner, Moritz Kellner, Lena Zauchinger, Lea Pramberger, Leonie Hiess, Rafael Tiefenbacher, Lina Grabmayr, Mika Meindorfer, Gabriel Ulmer - BG Lilienfeld, Klasse 5B („Ist da etwas nach dem Tod?“)

2. Platz: Johanne Riedling, Maya Dürrschmid, Julia Haubenwallner, Sophia Schöbel, Maximilian Stulik - BG Mary Ward St. Pölten, Klasse 5B („Gibt es Hoffnung für die Welt?“)

3. Platz: Sarah Bichler, Leonie Datzberger, Fiona Lampersberger, Marlene Kicker, Michelle Thiel, Sophie Jäschke - FW Amstetten, Klasse EWF („Ist da etwas nach dem Tod?“)

Der Essay-Wettbewerb „Theolympia“ hatte in diesem Jahr österreichweit zum zweiten Mal stattgefunden, die Form einer ersten Qualifizierungsrunde innerhalb der Diözesen war jedoch neu. Grundsätzlich möchte dieser Bewerb sowohl Schülerinnen und Schülern eine Stimme als auch kirchlichen und gesellschaftsbezogenen Themen unserer Zeit Raum geben. Neben der geforderten persönlichen, reflektierten und mutigen Stellungnahme sollen auch Vernunftanspruch und Wissenschaftlichkeit des Unterrichtsfachs Religion zur Geltung kommen. Dazu gibt es jeweils ein Generalthema, welches in diesem Jahr „ECCE HOMO – SEHT, DER MENSCH! (Joh. 19,5)“ war. Es ging also um die Frage, was der Mensch eigentlich ist, welche der Anfang von Philosophie, Humanwissenschaften und Theologie ist. Im Essay sollte das Augenmerk daraufgelegt werden, was den Menschen zum Menschen macht und was Menschlichkeit wirklich bedeutet. Zu diesem Generalthema gab es vier Zitate, diesmal u.a. von Viktor Frankl und Dietrich Bonhoeffer, von denen eines als Ausgangspunkt für den Aufsatz gewählt werden musste (siehe auch: https://theolympia.at/)

So war die Aufgabe für die sieben Mitglieder der Jury, welche sich aus fachkundigen Personen des Schreibens und der Theologie zusammensetzte, aus den 13 eingereichten und anonymisierten Aufsätzen von Schülerinnen und Schülern aus Schulen, die im Bereich unserer Diözese liegen, maximal drei zum Österreich-Finale weiterzuschicken. Als Kriterien galten Themenbezug, Originalität, Kohärenz (innere Stimmigkeit der Arbeit), argumentative Überzeugungskraft und reflexives Verständnis (Durchdringung des Themas).

Nach einer ersten Bewertungsrunde waren fünf Essays in die diözesane Finalrunde aufgenommen worden. Nach einer individuellen Bewertung durch die Jurymitglieder war eine Diskussion um die endgültige Platzierung erfolgt, wobei die Entscheidung nicht immer leichtgefallen war.       

Als beste Theolympia-Essays wurden schließlich bewertet:

1. Platz: Evelyn Penz - HLUW Yspertal, Klasse 4WKW

2. Platz: Theresa Köfinger - BG/BRG Zwettl, Klasse 6B

3. Platz: Katharina Taferner - HLUW Yspertal, Klasse 2 AUW

4. Platz: Jasmin Sophie Haberzett -  HLUW Yspertal, Klasse 5WKW

5. Platz: Sophia Kindler - HLW Tulln, Klasse HL3A