Diözese unterstützt Ukraine bei Sicherung des kulturellen Erbes

St. Pölten, 9.9.2022 (dsp/mb) Oft ist es nicht möglich, bedrohte Kulturgüter materiell vor Zerstörung oder Verfall zu retten. Durch deren Digitalisierung können zumindest genaue Abbilder und darin enthaltene Informationen gesichert und diese damit für Forschung und Öffentlichkeit bewahrt werden. Eine möglichst umfassende digitale Transformation des ukrainischen kulturellen Erbes ist somit ein Gebot der Stunde.

Die Diözese St. Pölten gilt durch ihre vielfachen internationalen Projektbeteiligungen auf diesem Gebiet als ein Pionier in Österreich und stellt nun auf Vermittlung der permanenten Delegation Österreichs bei der UNESCO in Paris dem Kiewer Höhlenkloster (Kyiv-Pechersk Lavra) (Weltkulturerbe) einen Buchscanner zur Verfügung. Mittels dieses Geräts wird es möglich sein, pro Tag mehr als 2000 Aufnahmen aus historischen Dokumenten zu machen und so deren Inhalt digital zu sichern.

„Durch die folgende Verfügbarmachung dieser Inhalte im Internet bleiben diese dauerhaft erhalten und vor dauerhafter Auslöschung verschont. Die Digitalisierung trägt damit wesentlich zur Bewahrung kultureller Identitäten bei“, sagt Thomas Aigner, Leiter der diözesanen Abteilung für Informationsmanagement.