Der Nachlass einer Pionierin

Bild © Leopold Schlager: Erste Sitzung des Arbeitskreises „Schörl DenkRaum“ mit Eveline Richter, Brigitta Schnaubel, Anna Ruschka, Doris Kloimstein und Manuela Lechner.

„DenkRaum“ für Forschung rund um Reformpädagogin Margarete Schörl

St. Pölten, 8.6.2022 (dsp/mb) Die Reformpädagogin Margarete Schörl gab der Kindergartenpädagogik entscheidende, noch heute international im Kindergarten umgesetzte Impulse. Nun wird der Nachlass der in Krems und St. Pölten wirkenden Ordensfrau der „Englischen Fräulein“ Margarete Schörl (1912-1991) im „Schörl DenkRaum“ in St. Pölten aufgearbeitet.

Erstmals traf sich nun der Arbeitskreis „Schörl DenkRaum“ im Bildungshaus St. Hippolyt. Dort sind in der Bibliothek der ehemaligen Philosophisch-Theologischen Hochschule alle Bücher aus dem Nachlass von Mater Schörl sowie Literatur über die Pionierin einer offenen, auf christlichen Werten basierenden Kindergartenpädagogik zu finden. Dieser „Schörl DenkRaum“ soll in Zukunft – auch virtuell – allen an der Person Margarete Schörls und an der „Schörlpädagogik“ Interessierten sowie im Speziellen Studierenden, Forschenden und Pädagogen zur Verfügung stehen.

Der „Schörl DenkRaum“ ist ein Zusammenschluss von Pädagoginnen und Pädagogen, die sich einerseits der Aufarbeitung des Nachlasses und andererseits der aktuellen Erforschung der Elementarpädagogik nach M. Margarete Schörl verschrieben haben.

„Der Nachlass soll in Zukunft katalogisiert und digitalisiert werden“, erklärt Doris Kloimstein vom Arbeitskreis. Das Team besteht aus Brigitta Schnaubelt, Ressortleiterin Erwachsenenbildung, Eveline Richter - ehemalige Leiterin der BAFEP-Kindergartens, St. Pölten, der langjährigen Elementarpädagogin und Jahresfestkreis-Leiterin Anna Ruschka, Doris Kloimstein - frühere Leiterin der diözesanen Fachstelle für Familie, sowie den Elementarpädagoginnen Tatjana Christelbauer, Eva-Maria Pallin und Manuela Lechner.

Bild © Leopold Schlager: Erste Sitzung des Arbeitskreises „Schörl DenkRaum“ mit Eveline Richter, Brigitta Schnaubel, Anna Ruschka, Doris Kloimstein und Manuela Lechner.