„Auf Sendung“: Ökumenetreffen zu Synodalität

St. Pölten, 1.2.2022 (dsp/kb) Im Rahmen der diözesanen Vorbereitungsetappe zur Weltbischofssynode zur Synodalität fand im Bildungshaus St. Hippolyt ein ökumenisches Treffen und Austausch über das Verständnis und Praxis von Synodalität in den einzelnen Kirchen statt. Der ökumenische Dialog zwischen Christinnen und Christen verschiedener Konfessionen ist ein wichtiger Teil des Austauschs in den Diözesen der Weltkirche. Generalvikar Christoph Weiss und Ressortleiterin Ursula Hirsch eröffneten den inhaltlichen Teil des Ökumenetreffens mit einer kurzen Vorstellung der Intentionen und Überlegungen von Papst Franziskus rund um die „Synode zur Synodalität“. Es folgten kurze Vorträge vom evangelischen Superintendenten für Niederösterreich Lars Müller-Marienburg, dem altkatholischen Pfarrer Richard Gödl, dem russisch-orthodoxen Mönchpriester Dr. Johann Krammer und dem Pastor der evangelisch-methodistischen Gemeinde Wolfgang Grabensteiner, über das Verständnis und Praxis von Synodalität in den einzelnen christlichen Kirchen.

Anschließend gab es die Möglichkeit für Austausch in einer offenen Gesprächsrunde mit Feedbacks, Fragen und Kommentaren zu den einzelnen Referaten. An dem Treffen nahmen zudem Irene Hinterndorfer und Daniela Wiedl vom Ökumenischen Arbeitskreis NÖ-West und Angelika Beroun-Linhart, Vorsitzende des Katholischen AkademikerInnen Verbandes, teil. Moderiert wurde das Treffen vom Marijan Orsolic, der in der Diözese St.Pölten für den Themenbereich „Kirche im Dialog“ verantwortlich ist.

Dieses Treffen zeigte das große Potenzial für das gegenseitige Verständnis in der Ökumene im Blick auf die Synodalität. Die vertiefende Auseinandersetzung mit der Synodalität ist ein wichtiger Beitrag in der weiteren ökumenischen Annäherung der christlichen Kirchen und anerkennt Erfahrungen der Synodalität im Austausch aller Beteiligten.

Die Vorbereitungsetappe in der Diözese St. Pölten

Am 17. Oktober 2021 erfolgt weltweit in den Diözesen der Startschuss zum von Papst Franziskus initiierten Prozess „Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft-Teilhabe-Sendung“. Diese ist die erste Etappe auf dem Weg zur Weltbischofssynode 2023 und steht in der Diözese St. Pölten unter dem Motto „Auf Sendung!“. Nach Vorgabe von Papst Franziskus ernannte Bischof Alois Schwarz ein Synodalteam, das für die konzeptive wie operative Umsetzung auf diözesaner Ebene auf Basis der Vorbereitungsdokumente des römischen Synodensekretariates zuständig ist. Das Team besteht aus Generalvikar Christoph Weiss und Ressortleiterin Ursula Hirsch (Ressort Evangelisierung). Unterstützt werden die beiden von Andreas Steinmetz (Generalvikariat)und Ruth Brozek (Kommunikationsreferat). Gemeinsam wurde ein Konzept anhand des vorgegebenen straffen Zeitplans erarbeitet.

Wesentliches Tool der Umsetzung in der Diözese ist die Website www.aufsendung.at, wo digitale Arbeitsmaterialien sowie Videoimpulse abrufbar sind. Die Seite wächst seit Beginn entlang des gemeinsamen Prozesses mit vielfältigen Angeboten, Tools, Materialien, und Impulsen stetig weiter.