Zeugnis aus der Kraft der Beziehungen

Diözesansekretär Michael Scholz, Jägerstätter-Biografin Dr.in Erna Putz und der OÖ-Diözesanobmann DI Bernhard Steiner vor dem Jägerstätter-Wohnhaus © KMB St. Pölten

St. Pölten, St. Radegund (dsp/mb) 1.6.2021 Unter diesem Motto fand heuer am vergangenen Wochenende die Jägerstätter-Sternwallfahrt nach St. Radegund statt. In der Erinnerung an Franz Jägerstätter und sein Lebenszeugnis lag das Augenmerk in diesem Jahr darauf, welche Bedeutung für ihn die Beziehung zu seiner Frau, seiner Familie, seinen Freunden und natürlich auch zu Gott hatte.<--break->

Franz Jägerstätters Beziehungen waren für ihn wichtige Kraftquellen, um seinen konsequenten Weg zu gehen. Sein Glaube hatte allerdings sehr schwere Krisen zu bestehen. Bei dieser Sternwallfahrt wurde dem nachgegangen, was und wer ihn hielt und und was ihn stärkte. In der wohl schwersten Anfechtung hielt ihn die Erfahrung des Glücks und der Liebe mit seiner Frau Franziska. Sein bester Freund Rudolf Mayr gab ihm zuletzt Recht. Am Ende des Lebens war es besonders auch der Glaube, der Franz Jägerstätter Kraft gab bis zum Tag seiner Hinrichtung. Jägerstätter-Biografin Dr.in Erna Putz lies in einem Workshop aus den umfangreichen Briefverkehr ausgewählte Passagen vorlesen.

Den abschließenden Gottesdienst zelebrierte Pfarrer Mag. Christian Öhler aus Bad Ischl. 

Im nächsten Jahr wird Weihbischof Dr. Anton Leichtfried die Wallfahrt leiten.

Die KMB St. Pölten wird dazu eine Tagesbusfahrt für Interessierte anbieten.