Trauer um Pfarrer Karl Hasengst

Trauer um Pfarrer Karl Hasengst

Scheibbs, Krems, St. Pölten, 19.4.2021 (dsp/mb) Am 18. April 2021 ist Pfarrer Karl Hasengst zu seinem himmlischen Vater heimgekehrt. In allen Aufgabenbereichen war für Karl Hasengst der Kontakt mit den Menschen in Freud und Leid eine große Herausforderung, aber auch eine tiefe Erfüllung. Der Dienst in der Seelsorge, vor allem der Predigtdienst und die Feier der Liturgie waren eine grosse Bereicherung seines Lebens.

Geboren wurde Karl Hasengst am 3. Februar 1949 in Scheibenhof, Gemeinde Krems an der Donau. Aufgewachsen ist er in Dürnsteiner Wald 1, Gemeinde Dürnstein an der Donau. Nach dem Besuch der Volksschule in Egelsee von 1955-1959 besuchte er das Stiftsgymnasium Melk von 1959-1967, dabei wohnte er im Seminar Melk. Nach der Matura trat er in das Priesterseminar St. Pölten ein und studierte Philosophie und Theologie an der Phil. Theol. Lehranstalt der Diözese St. Pölten. 1973 schloss er das Studium ab und wurde am 29.06.1973 in der Stadtpfarrkirche Krems zum Priester geweiht.

In der Seelsorge tätig und beliebt war Hasengst in vielen Orten:

1972-1973 als Pastoralassistent und Diakon in der Pfarre Maria-Anzbach, dann als Kaplan von 1973-1976 in Obergrafendorf und von 1976-1981 in der Pfarre Krems-St. Paul. Ab 01.09.1981 Pfarrer in Weißenkirchen in der Wachau und Provisor in Wösendorf. Von 1988-1995 zusätzlich Spiritual im Priesterseminar in St. Pölten. Von 1995-2019 Pfarrer in Scheibbs und St. Georgen/Leys. Karl Hasengst wollte noch die Funktionsperiode als Dechant des Dekanats Scheibbs bis Mai 2021 zu Ende führen. In den Abendstunden des 3. Ostersonntags verstarb der überaus beliebte Seelsorger nach kurzer, schwerer Krankheit im Krankenhaus Scheibbs.

25 Jahre lang was er geistlicher Assistent für die Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen und begleitete viele Kapläne und angehende PastoralassistentInnen in ihren Dienst. Für seine großen Leistungen umd ie Restaurierungen von Pfarrkirche und Klosterkirche Scheibbs erhielt er 2003 das goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land NÖ und 2019 wurde er Ehrenbürger der Stadtgemeinde Scheibbs.

Dechant Karl Hasengst war ein begeisterter Seelsorger. Seine Pilgerreise auf dem Jakobsweg im Jahr 2003 machte ihn noch feinsinniger für die Schönheit des Glaubens. Er schätzte und förderte die Kirchenmusik und pflegte die altgriechische Sprache. Karl Hasengst liebte das Singen in gemütlicher Runde. All dies vermisste er in dieser COVID-Zeit.

Der Verstorbene wird am 27. April um 14 Uhr in der Friedhofskapelle in Scheibbs feierlich eingesegnet und im Priestergrab der Pfarre beigesetzt. Aufgrund der COVID-Maßnahmen können nur der engste Familienkreis und geladene Gäste anwesend sein. 

Das Requiem wird um 15 Uhr in der Pfarrkirche Scheibbs gefeiert - und auch via Livestream übertragen. 

Am Begräbnistag besteht die Möglichkeit des Abschiednehmens von 9:30 Uhr bis 12 Uhr in der Friedhofskapelle Scheibbs.

Betstunden finden zeitgleich am Sonntag, 25. April 2021, um 18 Uhr in den Pfarrkirchen Egelsee, Scheibbs, St. Georgen/Leys und Weißenkirchen in der Wachau statt.