Rahmenordnung für Gottesdienste ab 17.1: Kirchen und Religionsgemeinschaften in Abstimmungsgesprächen

St. Pölten, 15.1.20210 (dsp/mb) Das Bischöfliche Ordinariat informierte alle Pfarren der Diözese St. Pölten, dass die Gottesdienste über den 17. Jänner hinaus mit 5-10 geladenen, namentlich festgelegten, Personen stellvertretend für die ganze Gemeinde möglich sind.

Die bisherigen Rahmenbedingungen zur Feier der Gottesdienste im kleinsten Kreis und stellvertretend für die ganze Gemeinde werden über den 17. Jänner hinaus verlängert. Die Kirchen und Religionsgemeinschaft, die derzeit schon sehr viel zu einem sicheren Umgang miteinander beitragen, sind dabei, in Abstimmung mit der Bundesregierung Vereinbarungen zu erarbeiten, um Gottesdienste wieder in größerer Öffentlichkeit gemeinsam feiern zu können. 

Im Lauf der kommenden Woche wird eine finale Vorgehensweise kommuniziert werden können. Wie bereits gewohnt werden auch weiterhin Abstandhalten, Hygienemaßnahmen und das Tragen des Mund-Nasenschutzes wesentliche Eckpfeiler kirchlichen Lebens bleiben. Aktuellen Empfehlungen zufolge wird die Benützung von FFP2-Masken forciert, um Gemeinschaft in Sicherheit zu ermöglichen. Auch seitens der Kirchen und Religionsgemeinschaften gibt es dazu Gespräche und Überlegungen.

"Die Kirchen stehen tagsüber weiterhin für das persönliche Gebet offen", hält das Regelwerk der Bischofskonferenz fest. Darüber hinaus ist die Feier der Gottesdienste im kleinsten Kreis an Sonn- und Wochentagen unter bestimmten Bedingungen zulässig. 

Bei Gottesdiensten im kleinsten Kreis ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten und ein Mund-Nasenschutz zu tragen. Wenn für das Wahrnehmen eines liturgischen Dienstes etwa durch einen Priester das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes zeitlich begrenzt nicht möglich ist, sind zur Kompensation größere Sicherheitsabstände einzuhalten.

Das Ordinariat der Diözese St. Pölten sprach in dem Brief erneut den Dank an die Pfarren und die Gläubigen aus, die durch Achtsamkeit und Sorge einen verantwortungsvoller Beitrag zur Eindämmung der Pandemie geleistet haben.