PRO & KONTRA: Kann das Handy im Sommerurlaub ruhen?

St. Pölten, 12.7.2021 (DSP/mb) Die Katholische Aktion (KA) der Diözese St. Pölten hat in Kooperation mit der NÖN ein wöchentliches Diskussionsformat entwickelt, um gesellschaftliche und soziale Themen von verschiedenen Standpunkten aus zu beleuchten. Diese Woche mit Irene Burian, Mentalexpertin der „Tut gut!“ Gesundheitsvorsorge und Nadine Mayerhofer, Hair und Make-Up Artistin und Beauty-Influencerin.

Smartphones gehören mittlerweile zu unserem Alltag. Ist ein Urlaub ohne noch möglich?

PRO: Irene Burian, Mentalexpertin der „Tut gut!“ Gesundheitsvorsorge

Kennen Sie die Sehnsucht, einmal unerreichbar zu sein? Unser Alltag wird mittlerweile durch unser Smartphone bestimmt. Wir stehen damit auf, telefonieren, prüfen unsere Mails, suchen Informationen, organisieren unser Leben und gehen abends wieder damit schlafen. Doch wer permanent „online“ ist, verpasst etwas vom Leben. Nutzen Sie den Urlaub als Auszeit, auch als Auszeit von Ihrem Handy!

KONTRA: Nadine Mayerhofer, Hair und Make-Up Artistin und Beauty-Influencerin

Als Selbstständige muss ich auch im Urlaub arbeiten. Mein Handy ist für mich als Influencerin dabei das wichtigste Tool. Ich filme und bearbeite meine Fotos und Videos mit dem Smartphone auch im Urlaub. Dafür bezahlen mich meine Werbepartner schließlich. Natürlich macht jeder im Urlaub Fotos, aber bei uns Influencern ist das mit enorm viel Arbeit verbunden.

Zudem haben sich die Zeiten geändert. Es wird erwartet, dass man ständig erreichbar ist. Dabei ist es besonders für Selbstständige ohne Mitarbeiter schwierig, komplett auf sein Handy zu verzichten. Man arbeitet selbst und ständig. Gerade für Unternehmer ist das Handy ein wichtiges Werkzeug, das sie auch im Urlaub nur schwer beiseitelegen können.