Papst eröffnet Gebetsmarathon für ein Ende der Corona-Pandemie

St. Pölten, 2.5.2021 (dsp/mb) Mit einer Andacht im Petersdom hat Papst Franziskus am Abend des 1. Mai eine einmonatige Gebetsinitiative für ein Ende der Corona-Pandemie gestartet. Täglich um 18 Uhr überträgt der Vatikan jeden Tag eine Andacht aus einem Marienwallfahrtsort.

 Der Mai ist in der katholischen Kirche traditionell der Verehrung Marias gewidmet. Bei dem Gebetsmarathon wird für die Opfer der Covid-Pandemie gebetet wie auch für jene, die unter den sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Krise leiden.

Trost für die Trauernden 

So bat der Papst die Gottesmutter, diejenigen zu trösten, "die sich verloren fühlen und um ihre verstorbenen Lieben weinen". Zudem möge sie bei Gott erflehen, "dass diese schwere Prüfung ein Ende haben möge".

Eigens genannt wurden Angehörige von Pflege- und Medizinberufen, Freiwillige, Opfer häuslicher Gewalt sowie Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft. Organisiert wird die Initiative mit 30 internationalen Wallfahrtsorten vom Päpstlichen Rat für Neuevangelisierung, der unter anderem für solche Gebetsstätten zuständig ist.

Gebete von Aparecida bis Tschenstochau

Mit dabei sind unter anderem Tschenstochau in Polen, Fatima in Portugal, Guadelupe in Mexiko, Knock in Irland, Pompeji und Loreto in Italien, Nazareth in Israel, Aparecida in Brasilien, Medjugorje in Bosnien und Herzegowina, Nagasaki in Japan, Banneux in Belgien oder Lujan in Argentinien.

Übertragen werden die Andachten unter anderem auf dem Portal Vatican News. Zudem sind Gläubige weltweit eingeladen, sich an der Initiative zu beteiligen. Der Rat für Neuevangelisierung stellt auf seiner Website Material zum Download zur Verfügung. So ist für jeden Tag ein eigenes Gebetsanliegen formuliert. 

Am 31. Mai will der Papst den Gebetsmarathon mit einer Andacht in den Vatikanischen Museen beschließen.