Markus Heinz ab September 2021 neuer Kanzler der Diözese St. Pölten

Markus Heinz ab September 2021 neuer Kanzler der Diözese St. Pölten

St. Pölten, 20.5.2021 (dsp/kb) Mit 1. September 2021 bekommt die Diözese St. Pölten einen neuen Ordinariatskanzler: Markus Heinz, derzeit Mitarbeiter in der deutschsprachigen Abteilung des Päpstlichen Staatssekretariats in Rom, wird diese Aufgabe übernehmen. Diese Ernennung hat Bischof Alois Schwarz heute dem Konsistorium mitgeteilt. Heinz löst damit Gottfried Auer ab, der das Amt seit 1993 innehatte und weiterhin Rektor des Bildungshauses St. Hippolyt, Provisor von Kapelln und Domkapitular bleibt. Der neue Ordinariatskanzler übernimmt zudem die Pfarre Pyhra südöstlich von St. Pölten.

Bischof Alois Schwarz: „Ich freue mich, mit Markus Heinz einen verdienten und in der Weltkirche versierten Priester der Diözese St. Pölten wieder in seiner Heimat im Einsatz zu wissen, und bin sicher, dass er durch seine umfangreiche Erfahrung an der Kurie des Heiligen Stuhls für die verantwortungsvolle Aufgabe bestens gerüstet ist. Ich danke ihm zudem für seine selbstverständliche Bereitschaft, auch in der Pfarrseelsorge zu wirken.“

Markus Heinz: „Dankbar für die Zeit im Dienst für den Papst und den Heiligen Stuhl freue ich mich auf die neuen Aufgaben in meiner Heimatdiözese, auf die Zusammenarbeit im Ordinariat wie auch auf die pastorale Tätigkeit in der Pfarre. Ich hoffe, meine bisherigen Erfahrungen gut einbringen zu können und ebenso die Verbindung zwischen Ortskirche und Weltkirche weiter zu vertiefen.“

Zur Person Markus Heinz

Msgr. lic. theol. Markus Heinz, Jahrgang 1974, stammt aus der Pfarre Maria Jeutendorf (Gemeinde Böheimkirchen) und studierte Katholische Theologie in St. Pölten und Rom. 1999 wurde er in St.Pölten zum Priester geweiht. Nach dem Abschluss des Lizenziatsstudiums (Fachbereich Patrologie) wirkte er als Kaplan in der Diözese. Seit 2003 ist Msgr. Heinz in der deutschsprachigen Abteilung des Päpstlichen Staatssekretariats in Rom tätig. Einem breiteren Publikum ist er – wenngleich nicht namentlich – dadurch bekannt, dass er regelmäßig bei Generalaudienzen des Papstes die deutschsprachigen Pilgergruppen vorstellt. Für ein knappes Jahr übernahm er auch die Aufgaben des Kaplans der Päpstlichen Schweizergarde.

Zur Person Gottfried Auer

Kan. Msgr. Dr. Gottfried Auer, Jahrgang 1953, stammt aus Grainbrunn und studierte Katholische Theologie in St. Pölten und Innsbruck. 1979 wurde er in St. Pölten zum Priester geweiht. Bis 1985 folgten Kaplanstätigkeiten in den Pfarren Gmünd-St. Stephan, Gföhl und Ybbs an der Donau, im Anschluss wirkte Gottfried Auer bis 1997 als Moderator bzw. Pfarrer in Hollenburg bei Krems. 1991 promovierte er zum Dr. theol. an der Universität Wien, war ab 1992 Diözesanrichter am Diözesangericht St. Pölten und wurde 1993 zum Ordinariatskanzler ernannt. Dr. Gottfried Auer wirkt weiterhin als Rektor des Bildungshauses St. Hippolyt (seit 1997), ist Mitglied im Domkapitel sowie Provisor der Pfarre Kapelln.

Der Kanzler in der katholischen Kirche

Ein Ordinariatskanzler ist der oberste Urkundenverwalter im Ordinariat, der Verwaltungszentrale einer Diözese. Er ist mit einem Notar vergleichbar und laut Kirchenrecht für die „Ausfertigung und Herausgabe der Akten“ einer Diözesanleitung und für „ihre Aufbewahrung im Archiv“ verantwortlich. Er ist zuständig, dass die Rechtsakte des Bischofs oder des Generalvikars wie z.B. Ernennungen, Erlaubnisse oder Verordnungen dem Kirchenrecht entsprechen und ordnungsgemäß festgehalten und mitgeteilt sowie im Archiv gut dokumentiert werden. Der Kanzler wird laut Kirchenrecht vom Bischof ernannt.