Maiandachten – Glauben und Vertrauen mit Maria

Titelseite des Behelfes für Maiandachten

St. Pölten, 2.5.2021 (dsp/mb) Der Mai ist - genauso wie der Oktober ist er der Verehrung der Gottesmutter Maria gewidmet. Deswegen ist in der katholischen Kirche beim Mai auf vom „Marienmonat“ die Rede. Maria gilt als Fürsprecherin, und deswegen bringen Gläubige ihre Bitten vor Maria. Menschen in Not wenden sich an Maria als Trösterin der Betrübten und Vorbild in schweren Zeiten sowie als Heil der Kranken. Maria wird aber auch als schönste aller Frauen, als Jungfrau, Mutter Gottes und Himmelskönigin verehrt.

Ein schöner Brauch mit Ursprung aus dem Mittelalter

Schon im Mittelalter wurden Maifeste gefeiert und im Laufe der Zeit prägten sich diese Feste zunehmend marianisch. Die Marienverehrung, wie wir sie heute kennen und bei Maiandachten pflegen, ging ursprünglich von Ferrara (Italien) aus. Dort wurden die ersten öffentlichen abgehalten. Davor durften diese Feierlichkeiten nur in geschlossenen Räumen innerhalb einer Familie stattfinden. Von Ferrara aus verbreitete sich der Brauch über Frankreich in ganz Europa. In Österreich feiert man seit der Mitte des 19. Jahrhunderts Maiandachten.

Behelf für Maiandachten

Die katholische Frauenbewegung der Diözese St. Pölten hat für das Jahr 2021 ein neues Feierheft für die Maiandachten in diesem schwierigen Corona-Jahr herausgegeben. Mit Gebeten, Liedern und meditativen Texten führt man durch eine Maiandacht – für das persönliche Gebet zu Hause, aber auch in der Pfarre. Es lädt zum Mitfeiern und Mitbeten ein.

Das Heft im Format A5 ist erhältlich im kfb-Büro St. Pölten unter 02742/324 3373 oder kfb.stpoelten@kirche.at oder im Behelfsdienst der Diözese St. Pölten unter 02742/324 3317

Kosten: €1,- Einzelpreis, ab 25 Stück €0,90