Geld und Religionen

Geld und Religionen

Tagung zur Förderung des interreligiösen Dialogs

St. Pölten, 1.3.2021 (dsp/mb) Religionsgemeinschaften sind einerseits Kritikerinnen im Feld der Wirtschaft, andererseits aber gleichzeitig durchaus bedeutende Player in diesem Metier. Dieser Spannungsbogen reicht von prophetischer Geißelung der Auswüchse eines hemmungslosen Kapitalismus, moralischen Geboten und Empfehlungen an die eigenen Gläubigen bis zur selbstkritischen Frage nach ethischen Kriterien im eigenen Umgang mit materiellen Ressourcen und zu visionären Entwürfen alternativer Wirtschaftsmodelle. Inwiefern können Religionen in diesem Sinne glaubwürdig ein Potenzial für eine bessere Zukunft unterstützen?

Die Tagung „Geld und Religionen“ nimmt dieses (Spannungs-)Verhältnis zwischen Religionen und Wirtschaft in den Blick, es kommen Personen aus den einzelnen Religionsgemeinschaften über ihren Umgang und Zugang zu Wort. Auch Themen aus den einzelnen Religionen wie Zakat und Islamic Banking, monastische Besitzlosigkeit in christlichen Klöstern, jüdische Wirtschaftsethik und die buddhistisch inspirierte Vorstellung vom „Bruttonationalglück“ sind Teil der Tagung.

Online dabei sein bei allen Vorträgen

Die Hauptveranstalter der Tagung sind: Kommission Weltreligionen der Österreichischen Bischofskonferenz mit Institut für Religion und Frieden, St. Virgil Salzburg, Kirchliche Pädagogische Hochschule Edith Stein, Kirchliche Pädagogische Hochschule Graz, Referat für Dialog der Religionen der Erzdiözese Salzburg und Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen der Universität Salzburg. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Elisabeth.Kraus@virgil.at Telefon +43 662 65901 536

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