Das war die Lange Nacht der Kirchen 2021

Felix Röper in der Kapistran-Kirche in St. Pölten

St. Pölten, 29.5.2021 (dsp/mb) Trotz der Vorsichtsmaßnahmen, der 3-G-Regelungen und der damit verbunden weniger Gemeinschaftsaktionen, war die Lange Nacht der Kirchen in der Diözese St. Pölten ein Erfolg.  „Die Verantwortlichen der Kirchen haben die kurzfristigen Corona-Verordnungen sehr gut umgesetzt. In einem kleineren Rahmen war trotzdem ein vielfältiges Programm möglich“, so Michael Scholz, Projektleiter der Langen Nacht der Kirchen in der Diözese St. Pölten.

Bischof Alois Schwarz lud in der Diözese St. Pölten ein, die offenen Kirchen zu besuchen: „Die nächtliche Stille einer Langen Nacht der Kirchen schenkt uns eine Pause von der Geschäftigkeit, der Verschwendung, dem Verbrauch des Tages und des Alltags besonders bewusst. Wie sehr alles mit allem zusammenhängt, wurde uns im herausfordernden Jahr der Pandemie beinahe täglich bewusst. Entdecken wir die Wohltat dieser nächtlichen Auszeit vom Alltag, die uns und der Schöpfung eine notwendige Verschnaufpause verschafft.“

Die Kirchen haben sich mit dem Thema auf unterschiedlichste Art mit dem Thema „Schöpfungsverantwortung“ auseinandergesetzt. So zum Beispiel in St. Johannes Kapistran in St. Pölten, wo Felix Röper - bekannt durch den Eröffnungstanz mit seiner Partnerin beim Opernball im Februar 2018 - zu Johann Sebastian Bach´s berühmter Toccata gespielt von Domorganist Ludwig Lusser tanzte. Die künstlerische Leiterin des Programms in der St. Pöltner Kapistran-Kirche Isabella Isenbart, die Felix Röper damals entdeckt und zum Tanz motiviert und anfangs auch trainiert hat, freute sich besonders über diese künstlerische Tanzdarbietung. 

Umrahmt wurde dieser Tanz durch Bilder, die im Religionsunterricht von Kindern gemalt wurden. Sie brachten alles, was in letzter Zeit so schwer für die Schülerinnen und Schüler war, zum Ausdruck unter dem Thema „O Lord, hear my prayer!“

In der Diözese St. Pölten waren 45 Kirchen beteiligt, in ganz Niederösterreich 73 Kirchen.