50 Jahre St. Johannes Kapistran in St. Pölten

St. Pölten, 24.10.2021 (dsp/mb) Mit einem Festgottesdienst beging heute am „Kapistransonntag“ die Pfarre St. Johannes Kapistran in St. Pölten ihr 50jähriges Bestehen. Bischof Alois Schwarz feierte mit der Pfarrgemeinde dieses Jubiläum.

Am 1.1.1971 wurde mit einem Dekret die Josefspfarre geteilt und die Pfarre St. Johannes Kapistran etwas weiter im Süden der Stadt St. Pölten gegründet. Kein einfacher Start, denn der Kirchenbau war ein schmuckloser, kalter, kahler Bau aus Betonfertigteilen. Nach außen war es für viele gar nicht als Kirche erkennbar. Im Innenraum gab es keinen Schmuck, auch keine Orgel. Und der Volksmund hat wenig schmeichelhaft „Vater-unser-Garage“ gesagt.

Der Plan, dies als Provisorium aufzustellen und bei Notwendigkeit dann eine richtige Kirche zu bauen. „50 Jahre sind vorbei, das Provisorium steht noch immer“, so Reinhard Länger, der alte Dias zum Fest präsentierte, die zeigten, dass die anfängliche Kühle des Kirchenraumes bald mit menschlicher Wärme gefüllt wurde.

Pfarrer Franz Schabasser begrüßte Bischof Alois Schwarz am Kapistran-Sonntag, der sich in seiner Predigt konkret an die Feiergemeinde wandte: „Diese Pfarrgemeinde ist eine Pfarrgemeinde mit offenen Türen zur Kirche.  Das sollte auch in unserem Herzen sein - offen für die Menschen. Eines ist sicher in diesem Stadtteil: Gott liebt alle, die heute da sind. Aber Gott liebt auch die Nicht-Kirchgänger hier. Und wer weiß, wer in diesen 50 Jahren schon einen Impuls oder eine Anregung erhalten hat, die ihm dann einen offenen Blick geschenkt hat. Ich danke Ihnen, dass Sie miteinander unterwegs sind und freue mich, dass ich mit Ihnen feiern kann. Nicht nur, um ein Kunstwerk zu besichtigen, sondern hier im Brotbrechen den Auferstandenen in der Mitte zu haben.“