4. Mai - Gedenktag des Hl. Florian

Hl. Florian - Schutzpatron der Feuerwehren

St. Pölten, 4.5.2021 (dsp/mb) Der heilige Florian, dessen Todestag - der 4. Mai im Jahre 304 - ist der Gedenktag des beliebten Heiligen. Der Schutzpatron der Feuerwehrleute, machte die Not seiner Gefährten zu seinem persönlichen Anliegen – unter Hingabe seines Lebens. Er ist Vorbild für jene, die sich bei der Feuerwehr engagieren und Menschen in Not zu Hilfe kommen. Mit Zivilcourage und Solidarität können wir in gängigen Begriffen das Auftreten und Handeln Florians beschreiben, der in Cetium - also dem heutigen St. Pölten - lebte.

Das Leben des Hl. Florian
 
Florian wurde wahrscheinlich in Zeiselmauer bei Tulln geboren und starb den Märtyrertod. Von seinem Leben wissen wir hauptsächlich aus Legenden. Vermutlich war Florian ein hoher römischer Staatsbeamter im Gebiet des heutigen Österreich und gab während der Christenverfolgung unter Diokletian um des Glaubens willen seine Karriere auf. Als er versuchte, eine Gruppe von Christen zu retten, wurde er selbst gefangen genommen. Er weigerte sich standhaft, den römischen Göttern zu opfern. Daraufhin wurde er gemartert und mit einem Stein um den Hals schließlich ertränkt. Mit ihm starben 40 weitere Christen. Über seiner Grabstätte wurde später das heutige Augustiner-Chorherrenstift St. Florian errichtet. Er gehört zu den volkstümlichsten Heiligen Österreichs.
 
Florian als Patron
 
Der Hl. Florian ist Patron der Feuerwehr, der Töpfer, Hafner, Schmiede, Seifensieder, Weinbauern und Bierbrauer. Er schützt vor Brandwunden, sowie bei Feuer- und Wassergefahr und Sturm. Er ist Landespatron von Oberösterreich und Patron der Diözese Linz. 
 
Bauernregeln zu Florian
 
„Der Florian, der Florian, nach seinem Schneehut setzen kann.“

„Oh heiliger Sankt Florian, verschon unser Haus, steck´ andere an!“