21. März – Welt-Down-Syndrom-Tag

Felix Röper mit seinen Lehrern - Orgellehrer  Lusser und Tanzlehrer Zanella. Danach 2 Plakate zum Aktionstag

St. Pölten, 17.3.2021 (dsp/mb) Am 21.3. wird der Welt-DS-Tag gefeiert! Rund um den Erdball wird auf die Lebenssituation von Personen mit Down-Syndrom hingewiesen. Genau an diesem Tag, weil bei Menschen mit Down-Syndrom das 21. Chromosom 3mal vorhanden ist – eine Abweichung im Erbmaterial. Auch im Dom zu St. Pölten gibt es dazu einen besonderen Event. Felix Röper, bekannt durch den Eröffnungstanz mit seiner Partnerin beim Opernball im Februar 2018, wird nach der Predigt von Dompfarrer Josef Kowar zu Johann Sebastian Bach´s berühmter Toccata gespielt von Domorganist Ludwig Lusser, tanzen. Die Messe im Dom zu St. Pölten beginnt um 9:15 Uhr.

"Felix wird von Renato Zanella im Choreo Center Europe St Pölten sehr gefördert. Ohne diese Förderung, Ausbildung und einfühlsame Vorbereitung könnte Felix dieses Stück sicher nicht improvisieren. Professor Zanella ist für meinen Sohn weit mehr als ein Lehrer", so Martina Röper, Mutter von Down-Syndrom-Tänzer Felix.

Die Tatsache, dass bei Menschen mit Down-Syndrom das 21. Chromosom 3-fach vorhanden ist, lieferte das passende Datum für den Welt-Tag: 21.3. Vereine, Selbsthilfegruppen, Eltern und Institutionen nutzen diesen Tag für verschiedene Aktionen. Am Welt-Down-Syndrom-Tag soll auf die besondere Lebenssituation von Menschen mit Trisomie 21 aufmerksam gemacht werden. Die Öffentlichkeit soll über Wünsche und Verbesserungsvorschläge informiert werden.

Aufgrund der Corona-Situation werden Aktionen nur Online stattfinden – zum Beispiel auf der Facebookseite von „Down Syndrom Österreich

Namensgeber des Down-Syndroms: John Langdon-Down (1828 bis 1896)

Viele Menschen wissen nur wenig über John Langdon-Down. Die meisten wissen nur: Er hat als erster über das Down-Syndrom geschrieben. Er leitete ein Krankenhaus in Earlswood, in der Nähe von London, in dem auch viele Menschen mit Behinderung lebten. Ihm fiel auf, dass manche der Bewohner und Bewohnerinnen Ähnlichkeiten hatten. Er fing an, über diese Gemeinsamkeiten und Besonderheiten im Jahr 1866 zu schreiben. Er nannte diese Gruppe von Menschen damals „Schwachsinnige des mongolischen Typs“. Später wurden sie nach ihm benannt: Menschen mit Down-Syndrom.