2. Februar - „Tag des geweihten Lebens“

Ein Bild vom "Tag des geweihten Lebens" 2020 im Dom zu St. Pölten

St. Pölten, 30.1.2021 (dsp/mb) Am 2. Februar begeht die katholische Kirche traditionell ihren "Tag des geweihten Lebens" mit zahlreichen Veranstaltungen in ganz Österreich. Papst Johannes Paul II. hatte den Tag am Kirchenfest "Mariä Lichtmess" im Jahr 1997 eingeführt, um die Wertschätzung von Orden und anderen Gemeinschaften geistlichen Lebens zu fördern.

Das Ordensleben steht im Mittelpunkt des "Tages des geweihten Lebens" am 2. Februar. Der Tag ist österreichweit Anlass für Gottesdienste, Gebetszeiten und Tagungen in den Diözesen und Ordensgemeinschaften. Eingeführt hat den Tag Papst Johannes Paul II. am Kirchenfest "Mariä Lichtmess" im Jahr 1997, um die Wertschätzung von Orden und anderen Gemeinschaften geistlichen Lebens zu fördern. Erinnert wird zu Mariä Lichtmess daran, dass Maria und Josef ihren Erstgeborenen im Tempel Gott geweiht hatten.

In der Diözese St. Pölten steht anlässlich des "Tags des geweihten Lebens" im Stift Lilienfeld u.a. ein Vortrag von Abt em. Christian Haidinger unter dem Titel "einfach.gemeinsam.wach - Schritte in die Zukunft der Orden" und eine Vesper im Kapitelsaal mit Lichterprozession durch den Kreuzgang auf dem Programm.

In der Erzdiözese Wien findet die Vesper zum Tag des geweihten Lebens am Sonntag, 31. Jänner 2021 um 15 Uhr nur in kleinsten Rahmen statt. Dem Gottesdienst steht Kardinal Christoph Schönborn vor. Es wird zur Mitfeier über Livestream unter: https://www.youtube.com/watch?v=W4PWXemVmyE

In Österreich gibt es derzeit 109 weibliche und 86 männliche Ordensgemeinschaften. Rund 4.900 Ordensfrauen und -männer wirken im Land. Die 232 Ordensschulen werden von mehr als 51.000 Schülerinnen und Schülern besucht. In den 23 Ordensspitälern wurden im Vorjahr rund 545.000 Patienten stationär oder tagesklinisch und weitere 1,47 Millionen Patienten ambulant betreut. Es gibt 500 heimische Ordensarchive bzw. -bibliotheken mit vier Millionen Büchern.