Schöpfungszeit: 1. September bis 4. Oktober

Kraft Schöpfen in der Schöpfungszeit

St. Pölten. 17.8.2020 (dsp/mb) Schöpfung! In diesem Wort steckt schon das ganze Programm. Denn wir begehen nicht eine Zeit der Natur, sondern eine Zeit der Schöpfung. Das ist wichtig, denn wo es eine Schöpfung gibt, da gibt es einen Schöpfergott. Umweltschutz können viele sehr gut. Unser Beitrag als Christinnen und Christen ist, auf den hinzuweisen, von dem wir bekennen, dass er Licht, Sterne, Himmel, Erde, Mann und Frau, Tiere und Pflanzen, ja, den Wurm und das Universum geschaffen hat. Im Mittelpunkt steht das Lob des Schöpfers.

Die christlichen Kirchen in Österreich machen ab 1. September wieder auf die Dringlichkeit der Bewahrung der Schöpfung aufmerksam. Bis zum 4. Oktober, dem Fest des Heiligen Franziskus und offiziellen Ende der fünfwöchigen "Schöpfungszeit", finden österreichweit themenbezogene Veranstaltungen und Gottesdienste statt. Seit Jahren engagiert sich auch die Katholische Aktion der Diözese St. Pölten stark für eine umweltbewusste Kirche.

Seit 2015 ist der bereits davor ökumenisch begangene "Schöpfungstag" am 1. September offiziell als "Weltgebetstag für die Schöpfung" im katholischen Kalender eingetragen. Der Tag sollte in allen Ortskirchen angemessen begangen werden und einen nachhaltigen Lebensstil fördern, betonte Papst Franziskus. Damit griff er eine Einladung der orthodoxen Kirche auf: Bereits 1989 hatte der damalige Ökumenische Patriarch von Konstantinopel Dimitrios "die ganze orthodoxe und christliche Welt" eingeladen, am 1. September "zum Schöpfer der Welt zu beten: mit Dankgebeten für die große Gabe der geschaffenen Welt und mit Bittgebeten für ihren Schutz und für ihre Erlösung". Diese Initiative wurde 1992 von der gesamten Orthodoxen Kirche begrüßt und übernommen, katholische und evangelische Ortskirchen folgten.

Aktion "Wir RADLn in die Kirche"

Einige Highlights aus dem auf www.schöpfung.at veröffentlichten Veranstaltungsprogramm: Die Aktion "Wir RADLn in die Kirche" ruft auch heuer wieder dazu auf, in ganz Niederösterreich ein Zeichen für nachhaltige Mobilität zu setzen und die Sonntagsmesse am 20. September mit dem Fahrrad zu besuchen. Langfristig sollen mit dieser Initiative der Diözesen Wien und St. Pölten sowie der evangelischen Kirche möglichst viele Menschen zum Radfahren im Alltag bewegt werden.