Rom: Anschuldigungen gegen Altbischof Küng haltlos

St. Pölten, 14.9.2020 (dsp/kb) Die Bischofskongregation in Rom hat die Vorwürfe gegen den früheren St. Pöltner Bischof Klaus Küng „nach eingehendem Studium“ als haltlos eingestuft, das Verfahren damit abgeschlossen und der Fall wurde zu den Akten gelegt.

Der ehemalige Subregens des St. Pöltner Priesterseminars, Wolfgang Rothe, hatte im Vorjahr Bischof Küng sexuelle Übergriffe vorgeworfen, die vor 15 Jahren stattgefunden haben sollen. Schon damals hatte es in Österreich staatsanwaltliche und behördliche Prüfungen gegeben.

Rom teilte den Ausgang der Untersuchungen in einem Schreiben der Bischofskongregation mit, alle Beteiligten wurden darüber informiert. Für Bischof Küng, der die Vorwürfe immer auf das Schärfste zurückgewiesen hatte, ist der Fall mit der Entscheidung Roms erledigt.