Fest der Begegnung - eine Idee von Sepp Gruber

Sepp Gruber beim Fest der Begegnung 2019

St. Pölten, 3.8.2020 (dsp/mb) Sepp Gruber ist in der Diözese St. Pölten Betriebsseelsorger aus Leidenschaft. Er bringt Menschen zusammen, ganz gleich welchen kulturellen Hintergrund sie haben und welcher Religion sie angehören.

Seit 1990 ist Sepp Gruber als Seelsorger der Diözese St. Pölten tätig. Der Anfang war wie ein Sprung ins kalte Wasser, erzählt Gruber. Für den Aufbau der Betriebsseelsorge im Raum St. Pölten ging der studierte Theologe zuerst einmal als Hilfsarbeiter in eine Fabrik, um die Arbeitswelten und die Klienten kennen zu lernen. „Es gab dort eine Kluft zwischen Arbeitern und Angestellten, auch zwischen Ausländern und Inländern. In Gesprächen geht es oft um finanzielle Probleme mit der Wohnung, vor allem mit Menschen, die nur die Chance haben, über Leiharbeiterfirmen Arbeit bekommen.“, so Gruber.

Gruber suchte immer den Dialog zwischen den Kulturen. Begonnen hat die interkulturelle Arbeit schon vor 30 Jahren. Es folgten kleinere interkulturelle Feste in St. Pölten, bis Gruber schließlich 2004 am Rathausplatz das erste „Fest der Begegnung“ organisierte. Heute wünscht sich Sepp Gruber, dass der interkulturelle Dialog auch auf anderen Ebenen weiterlebt. „Mein größter Wunsch in St. Pölten ist, dass dieses große Fest, das wir einmal im Jahr machen, auch im Kleineren stattfindet.

Das Fest der Begegnung 2020 wurde Coronabedingt auf 2021 verschoben.