Ernst Bergmann als Dechant wiedergewählt

St. Pölten, 14.2.2020 (dsp/mb) Die Verantwortlichen des Stadt-Dekanates St. Pölten fanden sich zur Dechantenwahl zusammen. Ernst Bergmann wurde für eine weitere Amtsperiode wiedergewählt.

Was ist ein Dechant?

Als die Kirche begann, sich auszubreiten, als Pfarren entstanden und die Bischöfe bald nicht mehr alle ihre Pfarrer im Blick haben konnten, zogen sie eine Zwischenstufe ein: das Dekanat, das aus mehreren (ungefähr zehn – lateinisch: decem = zehn) Pfarren besteht. Ihm steht der Dechant vor, der vor allem die Aufgabe hat, auf seine Mitbrüder zu schauen.

Das Kirchenrecht listet auf: Der Dechant muss schauen, dass in den Pfarren die Liturgie wie vorgeschrieben gefeiert wird, dass die Priester einen guten Lebenswandel haben und ihren Dienst ordentlich verrichten. Er muss ihnen aber auch beistehen, wenn sie Hilfe brauchen oder krank sind. Und er soll die Seelsorge im Dekanat koordinieren.

Der Bischof ist frei, wen er zum Dechant bestimmt. Es muss aber ein Priester sein, der im Dekanat eine Aufgabe hat. In der Diözese St. Pölten macht die Dekanatskonferenz (alle Priester und Diakone des Dekanats plus Laienvertreter) dem Bischof einen Ernennungsvorschlag, dem er meist folgt, aber an den er nicht gebunden ist.

Die Pfarren des Dekanates St. Pölten sind:

Pottenbrunn, St. Georgen am Steinfelde, Franziskanerpfarre, Dompfarre, Pfarre Maria Lourdes, Spratzern, St. Johannes Kapistran, St. Josef, Stattersdorf, Viehofen und Wagram