Domorganist Ludwig Lusser erhält Förderungspreis

© Ludwig Lusser

St. Pölten, 16.12.2020 (dsp/mb) Für den Förderungspreis der Landeshauptstadt St. Pölten für Wissenschaft und Kunst 2020 wurden von einer Fachjury unter dem Vorsitz von Jakob-Prandtauer-Preis-Träger Otto Kargl der überregional bekannte St. Pöltner Domorganisten Ludwig Lusser nominiert.

Der aus Osttirol stammende Kirchenmusiker Ludwig Lusser ist seit 2006 Domorganist in St. Pölten, studierte zunächst am Konservatorium der Stadt Innsbruck Klavier und Orgel und absolvierte von 1989-1999 die Studien Katholische Kirchenmusik, Orgel-Konzertfach und IGP-Orgel an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (Orgel bei Michael Radulescu). 1993 und 1995 erhielt er den Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Kunst und belegte in dieser Zeit eine Reihe von Meisterkursen. Von 1996 bis 2006 war er Lehrer für Orgel, Liturgisches Orgelspiel und Improvisation am Diözesankonservatorium für Kirchenmusik der Erzdiözese Wien, unterrichtete an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz Improvisation, Liturgisches Orgelspiel, Orgel, Continuo und Orgel-Kammermusik, wirkte darüber hinaus zu dieser Zeit als Organist des Wiener Schottenstiftes und war von 2003 bis 2006 auch Assistent von Prof. Michael Radulescu an der Universität für Musik in Wien.

Seit 2006 ist er nicht nur Domorganist in St. Pölten, sondern unterrichtet auch am Diözesankonservatorium für Kirchenmusik und hat entscheidend zur Positionierung St. Pöltens als Zentrum der Kirchenmusik in Österreich beigetragen. Seit 1989 widmet er sich darüber hinaus in stets zunehmendem Maße verschiedensten Konzertverpflichtungen als Organist, Continuo-Spieler und Improvisator und ist Initiator der Konzertreihe Orgel Plus. Das in diesem Rahmen am kommenden Wochenende geplante „Nitsch Drei Tage Fest“ fiel leider dem Covid-19-Lockdown zum Opfer.