Die Welt für Frauen gerechter machen

Anna Raab

Katholische Frauenbewegung  „kfb“ mit neuem Vorstand

St. Pölten, 23.4.2020 (dsp/mb) Angelika Ritter-Grepl  zur neuen Vorsitzenden der Katholischen Frauenbewegung Österreichs gewählt - diesmal via Videokonferenz - eine spannende Erfahrung. Ene ihrer beiden Stellvertreterinnen ist Anna Raab aus der Diözese St. Pölten.

Bei der Neuwahl des kfbö-Vorstands, die aufgrund der gegenwärtigen Corona-Regelungen online von statten ging, wurde die bisherige zweite Vorsitzende Petra Unterberger aus Tirol erneut in diese Funktion gewählt, in der Funktion der stellvertretenden Vorsitzenden mit Schwerpunkt Entwicklungszusammenarbeit folgt auf die Tirolerin Eva Oberhauser die Niederösterreicherin Anna Raab.

Ebenfalls neu in ihrer Funktion als Generalsekretärin der Katholischen Frauenbewegung Österreichs ist die Tiroler Theologin und Organisationsberaterin Elisabeth Anker. Anker, die ihren Dienst mit ersten April angetreten hat, will in erster Linie die in der kfbö ehrenamtlich tätigen Frauen unterstützen.  Ihr Anliegen ist Geschlechtergerechtigkeit in Kirche und Gesellschaft: „Die kfbö setzt sich mit Kreativität und Leidenschaft dafür ein -  ich will meinen Beitrag dazu leisten“, so Anker.

Anna Raab ist seit vielen Jahren in der kfb-Diözesanleitung und ist Leiterin des diözesanen Arbeitskreises der kfb für Entwicklungszusammenarbeit. Sie kommt aus Euratsfeld im Mostviertel.

Mit dem Ziel, auf der Basis christlicher Werte die Welt für Frauen gerechter zu machen, hat die neue  ehrenamtliche Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, Angelika Ritter-Grepl, ihr Amt angetreten. „Wir Frauen sollen als Befreite leben“, so Ritter-Grepl mit Blick auf Gesellschaft wie Kirche. Was Freiheit für Frauen bedeute, müsse aber erst noch ausgestaltet werden: „Dazu beizutragen, in und mit der Gemeinschaft von Frauen in der Katholischen Frauenbewegung: das treibt mich an“. Die Tirolerin, die nach ihrer Tätigkeit als Volksschullehrerin  kritische Geschlechter- und Sozialforschung studiert und zuletzt als Leiterin des Frauenreferats der Diözese Innsbruck gearbeitet hat, folgt in ihrem Amt der Oberösterreicherin Veronika Pernsteiner nach, die fünf Jahre an der Spitze von Österreichs größter Frauenorganisation stand.