Der Trauer nach dem Verlust eines geliebten Menschen Raum geben

St. Pölten, 18.9.2020 (dsp/mb) Mit gemeinsamen Erinnerungsritualen, Texten, Musik und der Möglichkeit zum Gespräch konnten Angehörige von Suizidopfern bei einer Veranstaltung des mobilen Hospizdienstes der Caritas und der Pastoralen Dienste ihrer Trauer Raum gegeben.

„Trauernde Menschen brauchen Zeit und viele fühlen sich in ihrer Trauer alleingelassen und wissen in diesem Fall nicht, wohin sie sich wenden können. Hier wollen wir helfen“, so Gerti Ziselsberger, Leiterin der Kompetenzstelle Trauer. Ziel der Kompetenzstelle Trauer war es, mit dieser Initiative ein Zeichen gegen Stigmatisierung und Tabuisierung am Welttag der Suizidprävention, am 10. September, zu setzen.

Trauer nach Suizid

Weiterführend bietet nun der Mobile Hospizdienst der Caritas eine begleitete Gruppe für Hinterbliebene an, die einen Menschen durch Suizid verloren haben. Start dieser Gruppentreffen ist am 6. Oktober im Caritas Beratungszentrum in der Schulgasse 10 in St. Pölten. Die Treffen sind 1x im Monat von 18 bis 19:30 Uhr – die Termine werden noch bekannt gegeben.

Barbara Kögl und Wolfgang Weinzierl als Koordinatoren bitten um telefonische Voranmeldung und ein Erstgespräch unter
0676 / 83 84 46 32.

Ein- und Ausstieg in die Trauergruppe sind jederzeit möglich. Begrenzte Teilnehmerzahl. Zum FOLDER

www.caritas-stpoelten.at/hospiz