Der Hl. Andreas - der Namensgeber des „Andreaskreuz“

Andreasstatue mit Andreaskreuz

St. Pölten, 30.11. 2020 (dsp/mb) Am 30. November kann so mancher Andreas seinen Namenstag feiern. Der Hl. Andreas gehörte zuerst zu den Jüngern von Johannes dem Täufer und kam über ihn zu Jesus. In der Folge brachte er seinen Bruder Simon Petrus zu Jesus. Beide gehörten zum engeren Jüngerkreis.

Später wirkte Andreas in den Gebieten um das Schwarze Meer und in Griechenland. Am 30. November 60 oder 62 soll er in Patras das Martyrium erlitten haben. Der Legende nach geschah das an einem X-förmigen Kreuz, dem Andreaskreuz. 

 Im 4. Jahrhundert wurde seinen seine Gebeine, die in Patras waren, in die Apostelkirche von Konstantinopel gebracht. Das Haupt des Apostels kam 1462 nach Rom und wurde unter Paul VI. während des II. Vatikanums 1964 als Geste ökumenischer Verbundenheit nach Patras zurückgegeben.

Andreas ist Patron der Fischer und Fischhändler, Bergleute und Metzger; er steht für Eheglück und Kindersegen, gegen Gicht, Halsschmerzen und Rotlauf = die Andreaskrankheit, sowie für den Ordens vom Goldenen Vlies.

Bauernregel zu diesem Tag

„Andreas hell und klar, bringt ein gutes Jahr“ und „Andreasschnee - tut Korn und Weizen weh“