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schöpfungsfreundlichste Pfarren in Niederösterreich gesucht

Bild: Diözese Sankt Pölten

Sankt Pölten, 04.03.2019 (dsp) „Für jeden Christen soll es selbstverständlich sein, sich für die Umwelt auch im ökologischen Sinn einzusetzen“, erklärt der Präsident der Katholischen Aktion der Diözese Sankt Pölten, Mag. Armin Haiderer.

„Für die Kirche zählen viele ehrwürdige Traditionen zu ihrem Schatz. Auch der diözesane Umweltpreis geht schon in diese Richtung“, meint Haiderer schmunzelnd.

Der Preis wird heuer zum zehnten Mal für alle niederösterreichischen Pfarren ausgeschrieben und soll umweltfreundliche und nachhaltige Beispiele, Projekte und Aktionen der Pfarren auszeichnen. Dazu zählt beispielsweise, dass keine „Wegwerfbecher und keine Plastik- oder Pappteller verwendet werden“, die „Lebensmittel vornehmlich aus der Umgebung bezogen werden“, Wert auf biologische, umweltfreundliche und fair gehandelte Produkte gelegt wird oder Inanspruchnahme einer Energieberatung.
Aber auch andere Umsetzungen wie „Einbau energiesparender Heizungen ohne fossile Brennstoffe“, Solar und Photovoltaik, Umstieg auf LED-Glühbirnen in kirchlichen Gebäuden oder die ausschließliche Verwendung nachfüllbarer Opfer- und Friedhofslichter können für den Umweltpreis eingereicht werden.

Teilnehmen kann jede Pfarre in Niederösterreich. Dafür muss das Projekt bis 30. September 2019 bei der KA der Diözese Sankt Pölten, Klostergasse 15, 3100 Sankt Pölten oder per E-Mail an ka.stpoelten@kirche.at eingelangt sein.

Im Laufe des Sommers 2019 werden Mitglieder der Preisjury das Projekt vor Ort besuchen und sich einen Eindruck verschaffen. Die drei schöpfungs-freundlichsten Projekte gewinnen jeweils 1000 Euro, alle weiteren erhalten Sachpreise.
Die Preisverleihung erfolgt Ende des Jahres in Sankt Pölten.

Bisherige Gewinner des Diözesanen Umweltpreises waren:

2010: Langegg, Mank, Ollersbach
2011: Waidhofen an der Ybbs, Arbesbach, Sieghartskirchen
2012: Mank, Sankt Pölten-Maria Lourdes, Horn
Sonderpreise 2012: Böhlerwerk, Jugendhaus Schacherhof, St. Christophen
2013: St. Martin, Sindelburg, Schülerzentrum H2
2014: Dorfstetten, Horn, Steppenwolf-Jugendzentrum in Sankt Pölten
2015: keine Umweltpreisverleihung
2016: Langenrohr, Niedernondorf, Pöchlarn
2017: Martinsberg, Kottes, Senftenberg, Sonderpreis: Waldviertler Energiestammtisch
2018: Bildungshaus St. Georg in Bad Traunstein, Langegg, Mödring

Für den Umweltpreis arbeiten Diözese Sankt Pölten, Evangelische Kirche Niederösterreich, die Erzdiözese Wien sowie das Land Niederösterreich zusammen. Weitere Projektpartner sind die Energie- und Umweltberatung Niederösterreich, BIO Austria, Qualitätsprogramm Gutes vom Bauernhof, EZA Fairer Handel, Natur im Garten und So schmeckt Niederösterreich.

Informationen, Broschüren und weitere Informationen unter: http://www.ka-stpoelten.at/Pfarren-schoepfungsfreundlich-gestalten