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Ratschenkinder im ganzen Land unterwegs

Fotos: Diözese Sankt Pölten

Sankt Pölten, 19.04.2019 (dsp/jh) In den meisten Pfarren Niederösterreichs sind am Karfreitag und Karsamstag wieder die Ratschenkinder unterwegs. Dieser schöne Brauch erfährt seit einigen Jahren eine wahre Wiederbelebung.

Meist sind es Ministranten und Kinder des Dorfes, die in Zusammenarbeit mit der Pfarre das Ratschen durchführen. Beim Ratschen ziehen Kinder und Jugendliche durch die Straßen der Dörfer und Weiler, um die Menschen mit unterschiedlichen Sprüchen an die Gebetszeiten und Andachten zu erinnern.

Glocken fliegen nach Rom

Der Überlieferung zufolge schweigen zwischen dem Gloria am Gründonnerstag und Ostern die Glocken, weil sie „nach Rom geflogen“ sind. Auch die Vertreibung böser Geister spielt eine Rolle. Da die Kirchenglocken zumeist eine festliche Stimmung ausdrücken, ist deren Geläute in der Zeit des Leidens und Sterbens Jesu nicht angebracht.

Osternester reich befüllt

Viele Menschen freuen sich über die Ratschenkinder und verschenken Süßigkeiten und andere Leckereien an die Kinder. So werden die Osternester der Kinder nach getaner Ratschenarbeit um einiges aufgebessert …

Fotos: Diözese Sankt Pölten