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Marienmonat Mai

Sankt Pölten, 06.05.2018 (dsp/jh) Neben dem Rosenkranzmonat Oktober ist der Marienmonat Mai im Besonderen ein Monat der Gottesmutter Maria. Die Mutter Gottes wird im Glauben zugleich als Sinnbild für die lebensbringende und aufbrechende Kraft des Frühlings und seiner überfließenden Fruchtbarkeit verstanden und in schönen Liedern beispielsweise als „Maienkönigin“ verehrt.

Wie sehr Maria mit dem Frühling verbunden wird, ist unter anderem an der Tatsache ersichtlich, dass auf der südlichen Erdhalbkugel der Marienmonat nicht im Mai, sondern im November, dem dortigen Frühling gefeiert wird. Maria steht am Beginn des Heilswerkes Gottes, weil sie den Sohn Gottes, Jesus Christus, empfangen und geboren hat. Passend zum Mai symbolisiert sie daher den „Frühling des Heils“.

Die Heilige Maria zeigt uns, wie wir unser Leben ganz Gott anvertrauen können und so auf Jesus Christus hören dürfen. Sie lehrt uns, ein gutes christliches Leben zu führen und wie es gelingen kann. Im Rosenkranzgebet wird Maria um Hilfe angerufen. Sie wird nicht selbst angebetet, da dies nur Gott zusteht, wohl aber ist sie ein Weg zu Jesus Christus, eine starke Fürbitterin. Die Menschwerdung des Gottessohnes Jesus ist der ultimative Liebesbeweis Gottes an die Menschen. Diese Menschwerdung geschah durch die Zustimmung Mariens. Deshalb ist Maria ein großes Vorbild im Glauben.

Aus diesem Anlass werden in vielen Kapellen und Kirchen Maiandachten gefeiert. Und da hat sich der liebe Gott besonders viel einfallen lassen: Inmitten einer wunderbaren Natur ist derzeit Gottes Schöpfung beeindruckend greifbar. Außerdem ist es ein großartiges Miteinander der Dorfgemeinschaft. Tausende Gläubige feiern dies.