Nikolaus
 
 

Josef Kowar ist neuer Dompfarrer

Pfarrer Kowar mit Bischof, Weihbischof, Politik und PGR

St. Pölten, 1.9.2019 (dsp/mb) Feierlich wurde heute Josef Kowar in sein Amt als neuer Dompfarrer eingeführt. Bischof Alois Schwarz begrüßte ihn und viele Gäste bei der Hl. Messe im Dom zu St. Pölten und räumte zu Beginn ein: „Viele Leute sind gekommen. Auch von dort, wo du zuvor tätig warst. Alle wollen sehen, ob du hier eh liebevoll aufgenommen wirst.“

„Die Dompfarre ist eine Stelle für Sinnsuchende, für die Menschen, die spirituelle Heimat suchen. Schaffen wir gemeinsam einen Resonanzraum für die Menschen!“, so Bischof Schwarz in seiner Predigt. Dompfarrer Josef Kowar bat nach der Übergabe des Bestellungsdekretes von Bischof Alois Schwarz und dem gemeinsam gesprochenen Glaubensbekenntnis die Dompfarre um Unterstützung und Mitarbeit: „Die Pfarre soll ein blühender Garten sein, wo viel Platz ist zum Blühen, Wachsen und Gedeihen. Stellen wir alle unsere Interessen hintan zum Wohl der Pfarre, der Diözese und der Kirche!“

Pfarrer Josef Kowar wurde 1965 in Gmünd geboren, und wuchs in Harbach auf. Nach der Schule machte er eine Lehre als Kellner-Koch und war im Hotel- und Gastgewerbe tätig. 1994 trat er ins Priesterseminar St. Pölten ein und studierte Philosophie, Theologie und Religionspädagogik an der Theologischen Hochschule St. Pölten. 2001 folgte das Pastoraljahr in Waidhofen/Thaya und die Diakonweihe in St. Georgen/Leys. 2002 wurde er in der Domkirche St. Pölten zum Priester geweiht. Nach zwei Jahren als Kaplan in Waidhofen/Thaya und einem Jahr in Tulln-St. Stephan und Langenrohr wurde er 2005 Pfarrmoderator von Neulengbach und St. Christophen. 2006 wurde er Pfarrer von Schrems, ab 2009 zusätzlich Pfarrmoderator von Langegg-Amaliendorf, ehe er 2015 nach Wieselburg wechselte.

Kowars Vorgänger Norbert Burmettler, er war seit 2006 Dompfarrer, hat mit seinem 70. Geburtstag um Pensionierung angesucht. Er ist ab 1. September 2019 gemeinsam mit Regens Richard Tatzreiter als Subregens im Priesterseminar Wien-St. Pölten-Eisenstadt für die Priesterstudenten der Diözese St. Pölten verantwortlich.